Warum gehen soviele Linksaußen-Medienprojekte konkurs?

Warum gehen soviele Linksaußen-Medienprojekte konkurs?

Wieder einmal – anläßlich der Pleite von Vice – stellt sich die Frage: Woran liegt es eigentlich, daß linkaußen positionierte Medienprojekte sooft scheitern?

Die TagesWoche scheiterte trotz Multimillionen, sie hatte sogar eine Milliardärin, Frau Oeri, im Rücken, die irgendwann offenbar nicht mehr bereit-war eine neue Geldspritze zu setzen.

Die Republik tauscht laufend Leute aus. Von Produktivität hingegen kann nicht die Rede sein. Viel schlangenlanges Blabla, viel Ideologie, kaum spannende Recherchen.
Die Anteilseigner bzw. Verleger wie sie die Republik nennt, sind in Wahrheit wohl eher Spender, welche die fürstlichen Löhne der Mitarbeiter des Geldgrabes finanzieren.

Weitere Geld- bzw. Sponsorengräber sind zum Beispiel die dauer-kriselnde Publikation Watson von Hansi Voigt als Gründer oder Bajour wo Hansi Voigt nun aktiv ist.

Doch woran liegt es, daß trotz vielen Investoren-Geldern und Finanzspritzen in Form von Anteilskäufen bzw. Spenden die Projekte scheitern?

Wohl daran, daß man keinen guten Journalismus machen kann, wenn man Ideologie versprühen will, wenn man die Leser ideologisch-weltanschaulich und politisch bekehren will. Wenn man nicht berichten möchte, sondern missionieren möchte. Wenn man nicht wirklich recherchieren möchte, sondern die Recherche-Ergebnisse so hindrehen möchte, daß sie zur eigenen Sicht passen die man verbreiten möchte.

Bloß ist all das dann weder Berichterstattung noch ist es Journalismus. Und offenbar merken die Leser das. Und es langweilt sie, Bekehrungsjournalismus zu lesen.

Übrigens freut sich das größte Schweizer Subventionsgrab, das zwangsweise und nicht freiwillig von den höchsten TV-Zwangsgebühren am Leben erhalten wird schon auf eine Wiederauferstehung, ganz passend zu Auffahrt.

Bzw.das SRF freut sich über die Finanzinvestoren rund um Soros, die neues Geld einschießen wollen, nachdem man sich den alten Zahlungsverpflichtungen via Konkurs entledigt hat: „Geschichten wie: ‹Ich bin ein Pornostar, mein Partner nicht – so haben wir Sex› wird man also auch weiterhin lesen.»“

Mal sehen wie lange die Wiederauferstehung hält.

Übrigens, wer Geld verbrennen möchte, kann dies auch mit der Konkurrenz von Vice machen, mit Buzzfeed.

Fast 100% Verlust konnte man hier einfahren. Nicht ganz, aber fast, über 93%, Tendenz weiter abwärts:

Remo Maßat

admin

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