Entlarvende Dokumente: Umsturz (Regime change) in Pakistan wurde von USA eingefädelt
Nach der Absetzung des Politikers Imran Khan kam es wiederholt zu Protesten. Ein neuer Wahltermin für Pakistan steht immer noch aus.
Imran Khan, der gestürzte ehemalige pakistanische Premierminister kam ins Gefängnis. Die Strippen dazu zogen die USA. Khan hatte Rußland besucht und dies paßte den USA nicht. Dies belegen offenbar Dokumente, welche „The intercept“ zugespielt wurden.
Der wegen angeblicher Volksverhetzung und angeblicher Korruption – er soll Staatsgeschenke privat verkauft haben – zu drei Jahren Haft verurteilte sollte auf Kaution freigelassen werden. Doch dann beschloß ein „Sondergericht“ in Islamabad, daß Khan aufgrund eines weiteren Verfahrens gegen ihn inhaftiert bleiben solle.
Gegen den populären Politiker sind bei der pakistanischen Justiz inzwischen mehr als 180 (!) Beschuldigungen anhängig.
Sein Sprecher Raoof Hasan hatte gegenüber Al Jazeera erklärt, daß Khan gar nicht erst hätte verurteilt werden dürfen, und nannte die Anklage gegen ihn einen „Scheinprozeß ohne jede Substanz“. „Wir hoffen nur, daß er nicht wegen einer der mehr als 180 unseriösen oder erlogenen Anklagen, die leider gegen ihn erhoben wurden, erneut verhaftet wird“, so Hasan der auf die kafkaeske Tatsache hinwies, daß Khan in neun Fällen eine Kaution verweigert wurde, weil er nicht vor Gericht erscheinen konnte, da er bereits im Gefängnis war.
So hat ein Gericht die Freilassung des ehemaligen Premiers Pakistans angeordnet.
Zum Umsturz (Regime-Change) in Pakistan äußert sich Rainer Rupp auf dem Portal Apolut:
„Nachdem der erste Schritt zur Entmachtung von Premierminister Imran Khan am 3. April 2022 mit Hilfe eines Misstrauensvotums im Parlament gescheitert war, wurde wenige Tage später, am 9. April, mit fadenscheinigen Begründungen und verwaltungstechnischen Taschenspielertricks ein erfolgreiches Misstrauensvotum herbeigeführt, womit Washingtons Forderungen erfüllt wurden. Bei diesem Misstrauensvotum im Parlament stimmten von 342 Abgeordneten 174 dafür. Mit einer hauchdünnen Mehrheit von nur 3 Stimmen den beliebtesten Politiker Pakistans aus dem Amt zu entfernen, dürfte angesichts des massiven Drucks aus Washington in einem Parlament, wo die Korruption blüht, kein Problem gewesen sein.
Dass Korruption im Spiel war, war auch der Konsens kritischer internationaler Beobachter, die mit Entsetzen die katastrophale Entwicklung verfolgten, die auf den Sturz Khans in Pakistan folgte. Aber handfeste Beweise für die teuflische Hand Washingtons fehlten“, so Rainer Rupp weiter.
Den demokratisch gewählten pakistanischen Premierminister Imran Khan angesichts seiner immensen Beliebtheit in allen Schichten des Volkes zu stürzen, muss für die US-amerikanischen Strippenzieher „keine leichte Sache gewesen” sein und habe „organisierter Anstrengungen bedurft“, kommentierte der renommierte US-Professor Jeffrey Sachs in einer kritischen Analyse den inzwischen bewiesenen, nicht mehr verdeckten Regimewechsels durch Washington.
https://apolut.net/us-schurkenstaat-blossgestellt-von-rainer-rupp/
Bericht auf Al Jazeera:
https://www.aljazeera.com/news/2023/8/10/did-us-ask-for-imran-khans-removal-as-pakistan-pm-after-he-visited-russia
(rm)