Uhrenland Schweiz: Aber Ersatzteile bekommt man oft nur bei einer Spezialfirma im Ausland
Die Schweiz ist das Uhrenland der Welt, steht für Präzision und damit natürlich auch für Präzisionsuhren und Uhrenfabrikate, die weltbekannt sind.
Doch was ist, wenn bei einer kostbaren Uhr etwas kaputtgeht und ein Ersatzteil fehlt?
Hier gilt Thomas Krim als Spezialist selbst für hoffnungslose Fälle. Er ist Furniturist. Das klingt futuristisch, hat aber eher etwas mit Vergangenheit, besonders mit dem Aufbewahren, der Lagerführung sowie der Beschaffung alter Dinge zu tun, nämlich Uhrenersatzteilen.
Er hat ein Uhrenersatzteil-Reich aufgebaut, das seinesgleichen sucht. Und ein Lager hat, das seine Wurzeln im Jahr 1898 hat. Und oft das einzige Unternehmen ist, das auch in schweren Fällen noch helfen kann und weiß, wo man seltene Uhrenersatzteile bekommt.
Thomas Krim ist Inhaber des Hambuger Uhrenersatzteilehandels Ernst Westphal e. K. (dies ist eine deutsche Firmierung und steht für einen „eingetragenen Kaufmann“).
An Krim wenden sich Uhrenliebhaber aus aller Welt. Aus Rußland, aus Asien und Afrika bis. Die Teile, die von Hamburg aus, wo das Unternehmen seinen Sitz hat, versandt werden, sind oft klein und leicht, aber kostbar: Uhrenersatzteile sind naturgemäß kleine Teile.
Aber fehlt ein Rädchen im Uhrwerk, dann steht alles still, funktioniert nichts mehr und das schöne Erbstück steht still oder die kostbare selbst gekaufte schöne Uhr von Rolex oder Omega, um einmal die zwei (welt)-bekannten Schweizer Klassiker zu nennen.
Krim war zunächst Teilhaber des Furnituristen-Geschäfts und übernahm das Traditionsunternehmen 2008 vollständig.
So kommt es, daß das wertvolle Lager des seit 1898 bestehenden Unternehmens für Uhrenfälle in aller Welt weiterhin zur Verfügung steht und viele wertvolle historische Stücke gerettet werden können dank Ersatzteilen aus Hamburg.
(rm)