Führungskräfte: Suche via Jobportal oder Personalvermittler?
Bei der Suche nach Fachkräften steht man im Wettbewerb. Zumindest in der Schweiz, denn im Vergleich zu vielen umliegenden Ländern ist die Arbeitslosigkeit trotz hoher Zuwanderung gering und zahlreiche Stellen sind frei.
Wer als Firma Fachkräfte sucht, hat hierbei verschiedene Möglichkeiten. Die Stelle im Internet ausschreiben oder auf einschlägigen Portalen inserieren ist die eine Möglichkeit.
Die andere Möglichkeit ist, professionelle Personalvermittlungen zu engagieren.
Letztre Variante bietet durchaus einige Vorteile. Natürlich muß man – wie bei einem Inserat auch – dafür bezahlen. Aber man spart sich allenfalls einiges an Zeit und auch Energie und sogar Ärger.
Denn professionelle Personalvermittlungen filtern die Bewerber nach wirklicher Eignung.
Das heißt ersteinmal, man spart sich als Unternehmensleitung oder als Personalabteilung die Mühe, etlichen eigentlich ungeeigneten Bewerbern, die über Jobinserate kommen, selbst zu filtern und mit ihnen zu kommunizieren und die ungeeigneten Kandidaten mit Absagen zu versehen.
So ist es wohl kein Zufall, daß Personalvermittlungen wie etwa Randstad auf ihrer Webseite auch mit einer symbolisierten Uhr bzw. dem Symbol für Zeit bzw. Zeitersparnis werben:

Auch kennen die professionellen Anbieter der Personalvermittlung die Dinge, auf die man achten muß, besonders gut.
Man denke nur an die Besetzung des Armeeleiter-Postens durch Roland Nef und die nachfolgenden jahrelangen Skandale oder die jüngste Fehlbesetzung beim VBS durch Verteidigungsministerin Viola Amherd, deren durch ein Gremium bzw. ein hochkarätiges Gremium ausgesuchter Kandidat nach Zusage plötzlich noch vor Stellenantritt kurzfristig absagte. Nun steht im Zweifel, ob die neue Behörde mit 100 Personen überhaupt wie geplant zum 1. Januar 2024 starten kann, denn es gibt keinen Chef (SchweizerZeitung berichtete). Stattdessen hat die Leiterin VBS, Bundesrätin Amherd, schweizweit Negativschlagzeilen für die unprofessionelle Personalfindung beim Staatssekretärposten. Immerhin das zweithöchste Amt in der Schweiz direkt unterhalb von einem Bundesrat angesiedelt… Sogar im Ausland wunderte man sich und rieb sich die Augen.
Dabei wären Personalvermittlungen, etwa eine bereits oben beispielsweise angeführte randstad Personalvermittlung in Bern, der Bundesstadt, ganz in der Nähe von Frau Amherd und ihrem Department zur Verfügung gestanden
Nun ist sicherlich nicht 100%tig auszuschließen, daß nicht auch bei Personalvermittlungen Fehler passieren können, aber sie dürften doch sehr stark minimiert sein im Vergleich zu selbst zusammengestellten Gremien, deren Exponenten in ihrem sonstigem normalen Leben nicht mit der Personalfindung befaßt sind.
Personalvermittlungen klären hier anders ab und berücksichtigen natürlich auch die Wünsche der Auftraggeber präzis.
So können auch Reputationsschäden vermieden werden oder die Beschädigung ganzer Ämter, was natürlich nicht bloß für Bundesbehördenämter gilt wie in obigen Beispielen sondern freilich auch oder sogar noch mehr in der Privatwirtschaft.
Denn anders als hier berappen die Reputationsschäden nicht die Steuerzahler, die auch eine neue Personalsuche bezahlen müssen, sondern die Aktionäre der Unternehmen oder ihre Anteilseigner, sofern die Firmen nicht als Aktiengesellschaften sondern in anderen Rechtsformen geführt werden.
(rm)
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