Steuerfördergelder gibt das VBS in die USA: Jungunternehmen Ostorlab überzeugt VBS

Steuerfördergelder gibt das VBS in die USA: Jungunternehmen Ostorlab überzeugt VBS

FBI und CIA mischten früh bei Google und Facebook mit und griffen mit Geld unter die Arme. Und auch das Schweizer VBS ist offenbar auf den Geschmack gekommen, sich an jungen Firmen zu beteiligen. Und geht auch gleich mit seinem Geld dorthin wo diese Methode ihren Ursprung hat, in die USA.

Der Cyber-Defence-Campus von Armasuisse Wissenschaft und Technologie hat einen Wettbewerb lanciert, um relevante Jungunternehmen und innovative Technologien im Internetbereich zu fördern.

Bei der vierten Ausgabe der Internet-Jungunternehmen-Wettbewerbs (Cyber Startup Challenge) konnte die Firma Ostorlab durch seinen Applikationenscanner, der Sicherheitsanalysen bei mobilen Applikationen durchführt, überzeugen.

Im Jahr 2024 kann das Unternehmen seine Lösung, in einer für die Armee zugeschnittenen Machbarkeitsstudie, umsetzen und so in einer realen Umgebung dem VBS demonstrieren.

Das US-amerikanische Startup Ostorlab gewinnt die Cyber Startup Challenge 2023 von armasuisse Wissenschaft und Technologie. Das Unternehmen überzeugte die Jury und durfte auf der Cyber-Defence (CYD) Campus Konferenz am 26. Oktober 2023 seine innovativen Ansätze zur Sicherheitsanalyse mobiler Anwendungen präsentieren.

Ostorlab habe einen mobilen Applikationen Scanner entwickelt, der es Organisationen ermöglicht, Sicherheitslücken bei mobilen Anwendungen, sowohl bei Android- wie auch bei iOS-Anwendungen, effizient zu identifizieren.

Identifizierung von Schwachstellen dank umfassenden Analysemethoden

Am sichersten wäre es, einfach auf Microsoft und Apple und Co zu verzichten und freie Systeme wie Linux zu verwenden. Dann könnte man sich vielerlei Suchen nach Hintertürchen, die standardmäßig eingebaut sind und anderen Sicherheitslücken sparen.

Ostorlab setzt statische und dynamische Analysemethoden ein, um Schwachstellen zu identifizieren, die erhebliche Sicherheits- und Reputationsschäden für Unternehmen verursachen können. Diese reichen von Sicherheitsverletzungen, über Datenlecks bis hin zu kompromittierter Kommunikation.

Weitere mögliche Schwachstellen sind unberechtigte Zugriffe, veraltete Programmkomponenten, freiliegende sensible Informationen, schlechte Verschlüsselungspraktiken und unsichere Datenübertragungen.

Der Applikationen-Scanner von Ostorlab Mobile unterstützt auch „Software Bill of Materials“-Dateien zur Erkennung veralteter und anfälliger Abhängigkeiten. Zudem verfügt der Scanner über automatisierte App-Interaktionen für umfassende Sicherheitstests und hat eine starke Erfolgsbilanz bei der Erkennung und Meldung kritischer Schwachstellen, was seine Effektivität unterstreicht.

Weltweit vertrauen bereits wichtige Unternehmen Ostorlab. Darunter befinden sich unter anderem Verschlüsselungsunternehmen und mehrere führende Banken. Insofern fragt sich, was die Teilnahme als angebliches Jungunternehmen an so einem Schweizer Wettbewerb soll bzw. warum man solche Unternehmen, die ja schon etabliert sind, zuläßt und mit Steuergeldern aus der Schweiz fördert.
Und Technologie im Ausland fördert anstatt im Inland um autark zu sein.

Förderung innovativen Technologien mit Schweizer Steuergeldern, die ins Ausland fließen

Die Internet-Jungunternehmen-Wettbewerbe (Cyber Startup Challenges) fanden dieses Jahr zum vierten Mal statt. Im Juni 2023 startete der „Cyber-Defence Campus“ seinen Aufruf zum Thema innovative Lösungen im Bereich «Sicherheit von Smartphone-Anwendungen und deren potenziellen Bedrohungen».

Nur 10 Startups folgten dem Aufruf und präsentierten ihre Lösungen dem Preisgericht, welche aus Cyberexperten des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) besteht.

2024 sollen wieder Steuergelder fließen.

(rm)
(Foto: VBS)

admin

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