Substack mauschelt beim Datenschutz und spioniert
Viele Autoren nutzen Substack anstatt einen eigenen Blog oder eine Webseite mit eigenem Blog zu betreiben. Offenbar kann man als Autor mit der Plattform ein bißchen Geld verdienen. Dies geht allerdings auf Kosten der Daten der Leser der Autoren, die Leser werden ausspioniert.
Wer Substack seine Mail angibt, damit man benachrichtigt wird wenn jemand etwas schreibt, der muß gewahr werden, daß Substack beim Datenschutz mauschelt.
Beim ersten Schreiben eines Kommentares unter dem Artiekl eines der Autoren denen man folgt wird man plötzlich merken, daß die Mail-Adresse bereits ausgelesen wurde und man als Benutzername im Zusammenhang mit seiner Mail nicht mehr die freie Wahl hat.
Dies, weil Substack sie bereits bevor man ein Konto angelegt hat bereits ausspioniert hat und in Zusammenhang gesetzt hat mit irgendeinem Namen. Im vorliegenden Fall wurde die Mail einer Agentur benutzt und als mit der gleichen Mail erstmals ein Kommentar geschrieben wurde mußte man ein Paßwort setzen aber den Nutzernamen konnte man eintragen, doch er wurde permanent überschrieben.
Es erschien penetrant anstatt dem eigenen Namen der Name der Agentur zu der die hinterlegte Mail tatsächlich gehört aber deren genaue Firma man nirgends bei Substack hinterlegt hatte. Substack hat sie offenbar anhand der Mail-Adresse im Internet herausspioniert.
Also wird jemand, wer bloß seine Mail einträgt, um bei neuen Beiträgen benachrichtig zu werden, ausspioniert.
Kein schönes Zeugnis für Substack. Aber bei einem US-Anbieter möglicherweise kein Wunder. Am besten ist daher immer noch der eigene Blog für Autoren, dann hat man alles in der Hand und sollte einmal der Besitzer wechseln oder das Management, so ist man keiner Kontolöschung oder anderer Unbill ausgesetzt.
Wie sagte Lenin so schön: „Der beste Weg, die Opposition zu kontrollieren, ist, sie selbst zu führen.“
So weit ist es bei Substack vielleicht noch nicht, aber daß die Daten der Leser ausspioniert werden ist kein gutes Zeichen.
(rm)