Schweizer Regierung sollte dienerhaftes Ausrichten an US-Interessen einstellen

Schweizer Regierung sollte dienerhaftes Ausrichten an US-Interessen einstellen

„Die amerikanische Gesellschaft integriert nicht mehr, sie desintegriert. Daran sind viele Imperien zugrunde gegangen“, so die Befundaufnahme eines Autors auf dem Finanzportal IP.

Wer diesen Beitrag (Link unten) liest, der kann kaum anders als zur Ansicht zu kommen: Die Schweizer Regierung täte gut daran, sich weniger auf die USA auszurichten, die sich augenscheinlich in einem Niedergang befinden.

Sondern sich auch auf andere (aufstrebende) neue Großmächte auszurichten und mit ihnen zu kooperieren.

Also das Gegenteil dessen, wie sich die Schweizer Regierung einschließlich der Gerichtsbarkeit aktuell gegenüber russischen Investoren verhält und auch gegenüber chinesischen.

Die Schweizer Regierung scheint sich wie ein Vasallenstaat ausschließlich an den Interessen der USA duckmäuserisch und dienerhaft auszurichten.

Dies ist an vielen Beispielen zu erkennen, etwa an der surreal anmutenden Tatsache, daß wenn man als Schweizer in der Schweiz ein Konto eröffnen möchte und hierbei dann bald mehr US-Formulare auszufüllen hat als CH-Formulare. Wohlgemerkt innerhalb der Schweiz als Schweizer Staatsbürger bei der Eröffnung eines Inlandskontos in der Schweiz.

Warum dies nicht nur in rechtsstaatlicher Hinsicht falsch ist, sondern auch gefährlich wenn man in die Zukunft blickt, zeigt eine Augenscheinnahme des Zustands der gegenwärtigen Großmacht USA an welche sich die Schweizer Regierung so sehr politisch und wirtschaftlich klettet.

Ökonom und Publizist Beat Kappeler zur Lage der USA

Der wohl gegenwärtig bekannteste Schweizer Ökonom Beat Kappeler trägt in einem beachtenswerten Beitrag für das Wirtschafts- und Bank-Portal „Inside Paradeplatz“ Zahlen und Fakten über den Zustand des „Imperiums“ bzw. der gegenwärtigen Großmacht USA zusamnen und schreibt:

„Die USA weisen heute Merkmale der Dekadenz auf, welche von Historikern für den Untergang oder den Machtverlust früherer Imperien als maßgeblich betrachtet wurden“

Er berichtet über bedenkliche demographische Faktoren in den USA, unter anderem über die Sterblichkeits-Raten von Müttern, Weißen, Schwarzen:

„In den USA steigt die Sterblichkeit der Männer an, die Kinder- und Müttersterblichkeit ist deutlich höher als in anderen entwickelten Staaten. Die Sterblichkeit der Männer der weißen Unterschicht lag 1999 unter jener der Schwarzen, heute liegt sie klar darüber.

Die demographischen Daten lassen einige Rückschlüsse zu, die ein wenig rosiges Bild von den Zukunftsaussichten der USA zeichnen, sollte sich nicht wider Erwarten systemisch extrem vieles ändern:

„Alle diese demographischen Zeichen fassen, synthetisch, viele andere Fakten zusammen“, so Kappeler weiter: „Die Gesundheitsversorgung breiter Schichten, die Versicherung dazu, die Armut, den Bildungsstand, den Drogen- und Medikamentenmißbrauch, den Alkoholismus. Die Studien, die Statistiken dazu sind bekannt und weisen alle in die gleiche Richtung: zunehmend.“

Gleiche Entwicklung wie bei untergehender Sowjetunion?

Kappeler weist auf eine ähnliche Entwicklung vor dem Untergang des „Imperiums“ UdSSR hin: „Der französische Demograph und Historiker Emmanuel Todd hat 1976 („La chute finale“) den Untergang der Sowjetunion wegen zunehmender Sterblichkeitsraten vorausgesagt“.

Erwerbsquote erschreckend niedrig

Auch die Erwerbsquote ist alarmierend. Sie liegt sogar weit unter den Erwerbsquoten der wirtschaftlich strauchelnden Länder Südeuropas.

Der „Anteil der Arbeitenden unter den 16- bis 64-Jährigen“ (Erwerbsquote) fiel auf noch ca. 63%, so Kappeler, also unter das Niveau der dysfunktionalen Arbeitsmärkte Südeuropas. Die Schweiz, Norwegen zeigen Erwerbsbeteiligungen von 84%, Deutschland von knapp 80%, Österreich von 77%.

Ganzen Beitrag lesen:

Die USA in der Dekadenz?

(reo)

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