Programm für internationale Übungen der Armee 2022

Programm für internationale Übungen der Armee 2022

Die offiziell neutrale Schweiz kauft nicht nur von Nato-Anführer USA Kriegsgeräte für Multi-Milliarden.
Sie übt auch mit ihrer Armee im Ausland.

An seiner Sitzung vom 16. Februar 2022 hat der Bundesrat das Übungsprogramm für die internationale militärische Ausbildungszusammenarbeit 2022 genehmigt. Das Programm enthält Übungen, die nicht bereits durch bilaterale Rahmenausbildungsabkommen gedeckt sind.

Die Armee beteiligt sich im Rahmen der militärischen Ausbildungszusammenarbeit der Schweiz regelmässig an internationalen Übungen. Dieses Programm wird jedes Jahr vom Bundesrat genehmigt.

Für 2022 sind insgesamt 13 solche Ausbildungsaktivitäten vorgesehen, wovon 9 im Ausland und voraussichtlich 4 in der Schweiz stattfinden.

Der Bundesrat hat die Gruppe Verteidigung zudem ermächtigt, allfällige bi- oder multilaterale Durchführungsvereinbarungen für die Teilnahme an den einzelnen Übungen selbstständig abzuschliessen.

Offizieller Wortlaut: „Förderung des Wissens- und Erfahrungsaustauschs“

Diese Zusammenarbeit, insbesondere in den Bereichen Spezialkräfte, Bergung von Piloten sowie Infanterie und Schießen, fördert den Wissens- und Erfahrungsaustausch und gibt der Armee Vergleichsmöglichkeiten, um ihre eigenen Fähigkeiten und Prozesse zu überprüfen, so die offizielle Wortlautung des Bundesrates, und: Zudem kann die Schweizer Luftwaffe Flugübungen absolvieren, die so unter anderem wegen umweltbedingter Einschränkungen in der Schweiz nicht möglich wären.

Im Gegenzug kann die Schweizer Armee anderen Staaten eigene Ausbildungsinfrastrukturen sowie spezifisches Fachwissen (zum Beispiel Helikopter-Simulator für Super Puma in Emmen oder Ausbildungen im Hochgebirge) zur Verfügung stellen.

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