Polen hat konservativ gewählt
Polen hat gewählt, anders als in Rumänien, Moldawien konnte die EU die Wahlen nicht verhindern oder für ungültig erklären oder man hat es sich diesmal – auch auf Druck der USA – lieber nicht getraut.
Es passierte das Gleiche wie in Georgien, eine unabhängige Regierung wurde gewählt.
Deutsche Medien geißeln ihn als „Nationalist“ und „Ex-Hooligan“, die deutsche Tagesschau schlagzeilt von „knappen“ Glückwünschen mit „klaren Appellen“.
Was ist passiert? Der neue polnische Präsident heißt Karol Nawrocki..
Er fordert „Polen zuerst“, so wie Trump „America first“. Und er fordert wie Trump den „green deal“ sofort zu stoppen. Und auch den Migrationspakt will er stoppen.
Bie hoher Wahlbeteiligung wurde er hauchdünn gewählt.
Er steht für ein konservatives Gesellschaftsbild, eine Betonung christlicher Werte und eine klare Absage an progressive gesellschaftspolitische Trends wie Gender, Wokeneß und ähnliche Dinge.
In der Außenpolitik plädiert er für enge Beziehungen zu den USA.
Ihm wird eine kritische Haltung gegenüber der EU nachgesagt.
Wenig begeistert zeigte sich die gegenwärtige deutsche Regierung. Der Polen-Beauftragte der Merz-Regierung, Knut Abraham, sprach im Staatsfernsehen RBB von einem „wirklich schwierigem“ Wahlausgang.
„Es muß sich eine pragmatische Zusammenarbeit ergeben, so wie sich das auch mit Duda ergeben hat“, so der CDU-Politiker.
Der Direktor des deutschen Polen-Instituts, Oliver Loew hat Sorge: „In Polen ist die politische Landschaft durchgepflügt, wird sich neu ordnen müssen – und für Europa bedeutet das neue Kopfschmerzen“, sagte er im staatlichen deutschen WDR.
Auf europapolitischem Feld werde es „ziemlich haarig werden“.
(rm)
(Foto: https://karolnawrocki2025.pl/)