Jens Spahn zu Bilderberg-Konferenz: „Aliens und Reptilien“

Der Publizist Milosz Matuschek schildert eine Episode aus dem Jahr 2017, als er heutige deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn auf der Bilderberg-Konferenz zu Gast war, bevor er ein Jahr später Gesundheitsminister wurde:

Nach der Konferenz wurde er am Flughafen von freien Journalisten gefragt, worum es bei der Konferenz gegangen sei und was besprochen wurde. Die Antwort von Jens Spahn war abweisend und lautete sinngemäß, es sei um „Aliens und Reptilien“ gegangen.

Matuschek schreibt dazu:

Diese Episode steht beispielhaft für viele ähnliche Szenen. Schon das legitime Nachfragen gegenüber einem gewählten Politiker über Sinn und Inhalt einer unter dem Ausschluß der Öffentlichkeit tagenden Gruppierung mächtiger Menschen genügt, um in eine bestimmte Kategorie einsortiert zu werden. Die Botschaft ist klar: „Bitte gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen“. Wer trotzdem nachbohrt, muß sich den Vorwurf gefallen lassen, ein Spinner zu sein. Es gibt kaum ein Wort, was man zuletzt häufiger hört, wenn es um die Begründung dafür geht, warum eine bestimmte Debatte nicht geführt zu werden braucht: „Das ist eine Verschwörungstheorie!“

https://miloszmatuschek.substack.com/p/die-profiteure-des-verfuhrten-denkens?utm_source=substack&utm_medium=email&utm_content=share&token=eyJ1c2VyX2lkIjoxNjgyMzY2NywicG9zdF9pZCI6Mzc4ODAzMzcsIl8iOiJrRWxvViIsImlhdCI6MTYyNDM3ODgwMSwiZXhwIjoxNjI0MzgyNDAxLCJpc3MiOiJwdWItOTU1NDEiLCJzdWIiOiJwb3N0LXJlYWN0aW9uIn0.NYLn-x53llNy7Uo0On19hen3Haa7ue4dZnaVEf7Af7E

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