Großoffensive der Ukraine-Führung: Bisher Verlust von Artjomowsk / Bachmut
Nachdem das russische Verteidigungsministerium bereits am Samstag die Einnahme der Stadt Artjomowsk / Bachmut hatte während der ukrainische Staatsführer Zelenskyj (westliche Schreibweise Selensky) auf Reisen ist fragt sich, was mit der seit vielen vielen Monaten medial angekündigten Großoffensive der ukrainischen Führung ist.
So stellte der Weltwoche-Herausgeber Roger Köppel letzte Woche fest: „Großoffensive der Ukraine besteht bis jetzt darin, daß Bachmut an die Russen fällt.“
Auf Telegram schreibt heuteder Leiter des neuen russischen „Kantons“ bzw. der neuen russischen Oblast:
„Die russische Flagge war bereits über Artjomowsk gehißt worden. Heute bin ich in die befreite Stadt gereist, um die Flagge der Volksrepublik Donezk hochzuziehen und die Stadt noch einmal zu inspizieren, um zu verstehen, welche vorrangigen Maßnahmen ergriffen werden müssen.“
Weitr:
„Jetzt werden wir die russische Stadt Artjomowsk wieder aufbauen. Wir haben Erfahrung, wir haben ein Team. Wir haben Unterstützung aus ganz Rußland – wir schaffen es.“
Derweil heute der russische Präsident Putin im Kreml:
„Seit neun Jahren führt unser Gegner, der Feind unseres Volkes gegen diese Menschen einen Krieg.“
Weiter:
„Man sagt uns oft und wir hören oft, dass Rußland einen Krieg begonnen hat. Nein, Rußland versucht, mit der militärischen Sonderoperation diesen Krieg zu beenden, den man gegen uns, gegen unser Volk führt.“
Der Chef des Bundesnachrichtendienstes, dem deutschen Geheimdienst äußert inzwischen, er könne keine Schwächung Rußlands erkennen, die Berliner Zeitung titelt: „BND-Chef sieht keine Schwächung von Putin“.
Entweder ereilt ihn nun das Schicksals seines Vorgängers Maaßen und er wird geschaßt, oder die Äußerungen sind erste abgesprochene Signale eines Rückziehers im Krieg der US-Nato und ihrer weiteren Länder wie Deutschland gegen Rußland in der Ukraine.