Fremdenlegionäre in der Ukraine: Rußland bestellt französischen Botschafter ein
Das russische Außenministerium hat den französischen Botschafter Pierre Lévy einbestellt.
Dies nach einem Angriff und der Liquidierung von mehreren dutzend französichen Söldnern gemäß russischen Darstellungen. Laut dem Verteidigungsministerium Rußlands seien mindestens 60 Söldner die in französischen Diensten standen, getötet worden, über 20 weitere sollen verletzt in medizinische Einrichtungen gebracht worden seien.
Die Sprecherin des Ministeriums, Maria Sacharowa, Sprecherin des Außenministeriums Rußlands äußerte dazu bei RIA Nowosti.
„Im Zusammenhang mit der Zerstörung eines provisorischen Aufmarschortes ausländischer Kämpfer in Charkow durch die russischen Streitkräfte, unter denen sich mehrere Dutzend Franzosen befanden, ist der französische Botschafter ins Außenministerium einbestellt worden“.
Die Regierung Frankreichs dementiert Informationen über französische Söldner in der Ukraine und behauptet, es handle sich bei den russischen Informationen um keine Informationen sondern um Propaganda.
Frankreich habe keine Söldner, so das französische Außenministerium.
Im Internet hingegen ist das Gegenteil zu lesen. So heißt es etwa auf Wikihow (Link oben): „Die französische Fremdenlegion ist eine Söldnertruppe, der Anwärter aus aller Welt aufnimmt. Die Fremdenlegion bietet nach eigenem Bekunden „die Chance auf ein neues Leben“. Jeder Mann, der in die Fremdenlegion aufgenommen wird, kann die französische Staatsbürgerschaft erhalten. Entweder verpflichtest du dich für eine fünfjährige oder eine lebenslange Dienstzeit. „
(rm)