Was verteidigt das „Verteidigungsbündnis“ NATO wirklich?

Was verteidigt das „Verteidigungsbündnis“ NATO wirklich?

Christoph Pfluger, Publizist und Herausgeber des Magazins Zeitpunkt schreibt aktuell auf seinem persönlichem Blog:

„Was verteidigen die USA mit der NATO? Oder anders gefragt: Gegen welche Bedrohung richtet sich die NATO? Die letzten Kriege der NATO oder ihrer Mitglieder geben in Abwesenheit konkreter Antworten vielsagende Hinweise:

  • 2001 wurde gegen Afghanistan Krieg geführt, weil Osama bin Laden – ein Saudi – angeblich von dort aus den Anschlag auf das World Trade Center durchführte, ein wahrheitswidriger Vorwand. In Tat und Wahrheit ist Afghanistan im eurasischen Schachspiel strategisch wichtig gelegen und stand schon länger als mögliches Kriegsziel auf der Liste der USA.
  • 2003 marschierten die USA, unterstützt von Grossbritannien, im Irak ein, angeblich wegen Massenvernichtungswaffen, die sich als Chimäre erwiesen. Was der irakische Machthaber Saddam Hussein aber wollte: Öl für Euro statt Dollar verkaufen.
  • Dieselbe Todsünde begingen ein paar Jahre später Libyen und Syrien und erhielten ebenfalls eine militärische Antwort.

Die NATO verteidigt also in Tat und Wahrheit die geopolitische Stellung der USA und den Dollar als Weltreservewährung. Ihre Währung gibt den USA die Möglichkeit, mit selbst gedruckten Dollars ihre Macht auszubauen. Weil der übrige Westen diese Dollars in Reserve hält – statt sie in den USA auszugeben – können die USA auf Kosten Dritter aufrüsten und in Ländern wie der Ukraine Offensivkräfte aufbauen.“

Die Logik hinter der NATO-Osterweiterung

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