„Wie naiv sind wir? – Chinas Wirtschaft brummt, die Schweiz schließt – aus Angst vor Massensterben. Nur: 2020 war kein Rekord-Sterbejahr.“
Übersterblichkeit im Corona-Jahr 2020? Von wegen.
Journalist Lukas Hässig schreibt auf Inside Paradeplatz:
„Wie naiv sind wir? – Chinas Wirtschaft brummt, die Schweiz schließt – aus Angst vor Massensterben. Nur: 2020 war kein Rekord-Sterbejahr.“
Und weiter:
„Nun liegen alle Zahlen des Bundesamts für Statistik für 2020 vor. Die zeigen: Es gab kein Massensterben, keine traurigen Sterbe-„Rekorde“.
Im Gegenteil: In keiner einzigen Alterskategorie – von 0 bis 9 Jahren, von 10 bis 19 und so weiter bis zu 90 und älter – liegt 2020 an der „Spitze“.
Hässig verweist auf eine Untersuchung des welschen Magazins“Bon pour la tete“.
Dieses analysierte unter dem Titel „Die Bilanz der Mortalität im Jahr 2020“ die Zahlen des Eidg. Bundesamtes für Statistik in Neuenburg.
Und bereitete sie graphisch zusätzlich aufgeschlüsselt nach Altersgruppen auf.
Von Säuglingen bis zur Altersgruppe der 60jährigen war 2020 ein außerordentlich sterbearmes Jahr, stellt das Magazin zur Untersuchung der Zahlen fest.
Ein Arzt, der den Artikel in Bon pour la Tête unter die Lupe nahm und die Zahlen bestätigte, äußerte:
„Ein 79-Jähriger mit Zeitmaschine, der seine Chance, ein weiteres Jahr zu überleben, maximieren will und die Wahl hat, am 1. Januar 2010, 2011, 2012, 2013, 2015 oder 2020 zu landen, sollte also das Corona-Jahr 2020 wählen.“
„Das gleiche gilt für alle im Alter von 70 bis 89 Jahren, außer daß das Grippe-Jahr 2015 für Ü80 dem Corona-Jahr 2020 minim vorzuziehen ist.“
(Bild / Graphik: Bon pour la tete“)