Trotz von Steuergeldern bezahlter Kurzarbeit: „Chefs der SRG lassen sich hohe Boni auszahlen – Politiker sind empört“
Es fließen die Steuergelder für Kurzarbeit auch bei der SRG. Man könnte meinen, beim schweizerischen Staatsbetrieb, welches das Staatsfernsehen SRF, das Staatsradio und zahlreiche Internetangebote ohnedies von Steuern betreibt, daß nun angesichts der Lage die Gürtel enger geschnallt werden.
Mitnichten.
Die ohnedies im Steuergeld schwimmende SRG, welche von den höchsten Zwangs-Fernsehgebühren (die nichts anderes als eine Steuer sind) lebt, schnallt den Gürtel nicht enger, es fließt das Geld.
„Die SRG steckt in Problemen, aber Direktor Marchand und SRF-Chefin Wappler erhalten gleich viel Geld wie im Vorjahr. Politiker sind empört und fragen: Warum gibt es keine Lohneinbßse wie bei den SBB?“ schreibt Francesco Benini in der Aargauer Zeitung vom 17.05.2021, und:
„Es gibt Politiker, welche die SRG so gut wie immer verteidigen. Wird der öffentliche Rundfunk kritisiert, streichen sie sofort den Wert elektronischer Medien heraus, die dem Service public verpflichtet sind. Diesmal hört man solche Argumente aber nicht. Jetzt reicht der Ärger in alle politischen Lager. Unterschiedlich ist nur die Intensität des Unmuts.“
Der Grund für den Ummut im einzelnen: Der blasse udn umstrittene Generaldirektor Gilles Machand erhielt stattliche 532’857 Franken.
Die gesamten anderen Geschäftsleitungs-Mitglieder um die stattliches 390’000 Franken.
In den Geschäftsleitungen der SRG-Unternehmenseinheiten gab es dann rund 260’000.