„Todesstrafe light“ für Leute, die Corona-Impfung ablehnen? Schrille – und ehtisch sehr fragwürdige – Töne aus dem Deutschen Ethikrat
Aus dem deutschen Ethikrat der Bundesregierung kommen schrille Töne zur Corona-Impfung bzw. gegen Leute, die sich nicht freiwillig impfen lassen wollen.
Der Humangenetiker Wolfram Henn, Ethikrat-Mitglied der deutschen Bundesregierung (Bild oben) nimmt Impfgegner scharf ins Visier.
Ein Anspruch auf Heilbehandlung soll, geht es nach dem Willen von Henn, von der weltanschaulichen Überzeugung abhängig gemacht werden.
Der Humangenetiker äußerte am Samstag in der „Bild“-Zeitung, daß Menschen, welche eine Impfung ablehnten, am besten „ständig ein Dokument bei sich tragen mit der Aufschrift: „Ich will nicht geimpft werden! Ich will den Schutz vor der Krankheit anderen überlassen! Ich will, wenn ich krank werde, mein Intensivbett und mein Beatmungsgerät anderen überlassen“.
Unterstützung von RKI-Chef Christian Drosten
Unterstützung für die radikale Forderung erhält Humangenetiker Prof. Wolfram Henn von RKI-Chef Christian Drosten. Er äußert auf Twitter, Henn wolle ja nur „Leben retten, sonst nichts“ und fügt hinzu: „Die nicht enden wollenden Angriffe auf seriöse Wissenschaftler“ würden „in diesem Winter noch tausende Leben kosten“.

Kritik an Impf-Agitation von Wolfram Henn
Der Publizist Henryk M. Broder bezeichnete in der Zeitung „Die Welt“ diese Forderung als „Todesstrafe light„.

„Todesstrafe light“ für Gegner der umstrittenen Corona-Impfung?
FDP-Vizechef Wolfang Kubicki bezeichnete Henns Vorstoß als „zutiefst unmenschlich“.
Der deutsche Patientenschützer Eugen Brysch nannte die scharfen Äußerungen von Prof. Wolfram Henn „den Sprengsatz, der unsere Solidarität auseinander treibt“. Sie seien „Gift für eine seriöse, aufgeklärte Impfkampagne“, so Brysch.
Prof. Dr. Uwe Janßens, Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung der Intensivmediziner, nannte auf Bild.de, „eine solche Haltung ethisch überhaupt nicht vertretbar“. „Niemand wird aus politischen Gründen abgewiesen“, sagte Janßens dem deutschen Sender ntv.
(Quelle Bild oben von Prof. Wolfram Henn: Videoausriß aus Webseite des deutschen Ethikrats)