Stöhlker: Volk entmachtet wie seit 70 Jahren nicht +++ Abstimmungen im November 2020 könnten Änderung bringen
Ein durchaus interessanter Artikel ist aktuell auf dem Portal IP von Stöhlker senior publiziert worden.
Im November stehen Abstimmungen an und viele sind von großem Gewicht und hoher Tragweite.
Die gegenwärtige Situation stellt sich in der Betrachtung von Stöhlker so dar, daß das Volk entmachtet worden sei wie schon lange nicht mehr:
„Dieser Herbst, ohnehin durch Covid-19 belastet, ist einer wie kein anderer. Das Schweizer Volk, „der Schweizer Souverän“, wie Politiker an Sonntagen gerne sagen, ist vom eigenen Bundesrat so weitgehend entmachtet worden, wie seit 70 Jahren nicht mehr“ schreibt Klaus Stöhlker auf dem Portal Inside Paradeplatz.
Er kritisiert anschließend neben den Volksvertretern auch die Leitmedien.
„Die offiziellen Volksvertreter in National- und Ständerat wurden von ihren regierungstreuen Fraktionschefs entmündigt. Überall in Europa gehen die Völker protestierend auf die Straße. In der Schweiz herrscht, getragen von den politischen Leitmedien, Totenstille.“
Stöhlker allerdings schreibt später auch, daß aufgrund der Abstimmungen im November das Volk durchaus noch als Gewinner hervorgehen kann. Und führt interessant und sogar sehr strukturiert (für seine Verhältnisse) aus, warum die Initiativen, gegen welche sich Bundesrat und Volksvertreter (Parlamentarier) im Mehr stellen durchaus gegen ihren Willen ausgehen können.
Hinsichtlich der Credit Suisse und ihrem Aktionismus hinsichtlich der umstrittenen Konzernverantwortungsinitiative etwa weist er auf Widersprüchliches hin und schreibt:
„Wenn drei sehr gut bezahlte Spitzenmanager der Credit Suisse, Urs Rohner, VRP, Thomas Gottstein, CEO CS Group und André Helfenstein, CEO der Credit Suisse (Schweiz) AG, in ganzseitigen Inseraten die Interessen von „Schweizer Firmen“ verteidigen, wo jedermann weiß, daß die Credit Suisse Group von ausländischen Aktionären beherrscht wird, ganz wie die meisten der 200 grössten Firmen der Schweiz auch.“
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