Plötzlich vor Abstimmung: Start eines „Mediendialogs“

Plötzlich vor Abstimmung: Start eines „Mediendialogs“

Die Schweiz steht vor einer Abstimmung über eine Multi-multi-Millionen-Gesetz zur „Förderung“ der Mediengroßkonzerne durch die Regierung mittels Steuergeldern.

Und wie aus dem Nichts gibt es plötzlich einen neuen „Mediendialog“. Eingeladen sind aber nur Vertreter von Großmedien oder solche, die sich irgendwelchen Verbänden angeschlossen haben. 

Auf Einladung von Bundesrätin Simonetta Sommaruga haben am Freitag, 27. August 2021, in Bern Vertreter der Schweizer Medienbranche einen gemeinsamen Mediendialog lanciert.

Der Mediendialog soll „Vertreter von Printmedien, Radio, Fernsehen und Onlinemedien als Plattform dienen, um angesichts der verschiedenen Herausforderungen Lösungen für die Zukunft zu erarbeiten“, so heißt es.

Die Regierung will also plötzlich den Medien helfen.

„Ziel des Dialogs ist es, daß die Schweizer Medienbranche gestärkt aus der Digitalisierung hervorgeht. Das BAKOM begleitet die Arbeiten. Der Mediendialog ist auf ein Jahr angelegt“, heißt es weiter.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Mediendialogs:

  • Verband Schweizer Medien VSM / Médias Suisse / Stampa Svizzera
  • Verband Medien mit Zukunft VMZ
  • Telesuisse
  • Verband Schweizer Privatradios VSP
  • Radios Régionales Romandes RRR
  • Union nicht-gewinnorientierter Lokalradios UNIKOM
  • Verband Schweizer Online-Medien VSOM
  • Verband Schweizer Regionalmedien VSRM
  • Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft SRG SSR
  • Ringier
  • Eidgenössische Medienkommission EMEK

admin

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