Sprachen der Schweiz verändern sich
Die Verteilung der Landessprachen hat sich in den letzten vier Jahrzehnten ziemlich verändert.
Dies zeigt die Statistik mit den Sprachanteilen.
Die Anteile des Deutschen, Italienischen und Rhätoromanischen als Hauptsprache(n) sind zurückgegangen, während jene des Französischen und der Nichtlandessprachen angestiegen sind. Die beiden am häufigsten genannten Nichtlandessprachen sind Englisch und Portugiesisch.

Zwischen 1970 und 2018 sind die Anteile der Personen, die Deutsch (inkl. Schweizerdeutsch) als Hauptsprache(n) angeben, leicht gesunken von 66% auf 62%.
Für Italienisch (inkl. Tessiner oder bündneritalienischer Dialekt) und Rätoromanisch sind die Anteile auch leicht gesunken, von 11% auf 8%, bzw. von 0,8% auf 0,5%.
Gleichzeitig ist der Anteil der französischsprachigen Personen von 18% auf 23% leicht angestiegen.

Der Anteil der Personen, die eine Nichtlandessprache als Hauptsprache(n) angeben, hat stark zugenommen.
Dies ist hauptsächlich darauf zurückzuführen, daß seit 2010 mehrere Hauptsprachen angegeben werden können.
