Sozialhilfe: 1/4tel geht an Flüchtlinge / Asyl +++ 90 % sind Sozialhilfe-Bezüger +++ Hoher Anteil an anderen Migranten

Sozialhilfe: 1/4tel geht an Flüchtlinge / Asyl +++ 90 % sind Sozialhilfe-Bezüger +++ Hoher Anteil an anderen Migranten

Wenige Tage vor 2020 am 23. Dezember vor Weihnachten veröffentlicht das Bundesamt für Statistik in Neuenburg erst die Zahlen für das Jahr 2018.

Es ist zufälligerweise (?) eine der letzten Meldungen.

Mit umso brisanterem Inhalt.

Die Zahlen im Bereich der Asyl- / Flüchtlings-Migranten sind weiterhin exorbitant hoch.

Ein Viertel des gesamten Geldes geht an Personen, die zuvor gar nicht oder kaum in die Sozialsysteme der Schweiz einbezahlt haben.

Mehr noch:

Auch der Anteil der anderen ausländischen Bevölkerung (ohne Flüchtlings- / Asylmigration) ist überproportional hoch.

Am wenigsten Sozialhilfe beziehen hingegen die Personen, welche durchschnittlich (mit Abstand) am längsten in die Sozialkassen eingezahlt haben.

Großer Sorgenfaktor bleiben Asylsuchende und Leute, die Asyl erhalten haben oder als vorläufig aufgenommene Personen in der Schweiz trotz abgelehnten Asylgesuch trotzdem bleiben dürfen.

Hier beträgt die Sozialhilfequote fast 90%, siehe dazu weiter unten.

In den letzten drei Jahren läßt sich in der Sozialhilfe vor allem bei Asylsuchenden (also Leuten, deren Asylgesuch noch läuft und von den Beamten noch nicht bearbeitet wurde) zuerst einmal eine Abnahme feststellen, von 35 800 im Jahr 2016 auf 18 200 Personen im Jahr 2018.

Dies liegt an den in dieser Zeit fallenden Zahlen der neuen Asylgesuche.

Kosten-Explosion trotz rückläufiger Asylgesuche

Gestiegen ist hingegen die Anzahl der Sozialhilfebezüger, welche als Flüchtlinge mit Asyl in der Schweiz Aufnahme gefunden haben oder kein Asyl erhalten haben, aber sich als vorläufig aufgenommene Personen in der Schweiz aufhalten:

Und zwar von 21 900 beziehungsweise 22 800 Personen im Jahr 2016 auf 31 900 beziehungsweise 31 800 Personen im Jahr 2018.

Schweizer sowie Ausländer mit einer Niederlassungs- oder Jahresaufenthaltsbewilligung machen zwar mit knapp drei Vierteln den Großteil der Sozialhilfebezüger aus.

Das gesamte  restliche Viertel geht auf Personen aus dem Asyl- und Flüchtlingsbereich zurück, obwohl die Schweiz nicht ein Viertel Asyl-Suchende und Flüchtlinge als Einwohner hat.

Rund 90% (!) aus dem Asyl- und Flüchtlingsbereich beziehen Sozialhilfe

Die Sozialhilfequote der Personen aus dem Asylbereich liegt im Jahr 2018 bei 89,6% (2017: 90,4%) und jene im Flüchtlingsbereich bei 85,1% (2017: 86,3%).

Für 23,0% der Flüchtlinge mit Asyl und der vorläufig aufgenommenen Flüchtlinge geht der Sozialhilfebezug einher mit einer Erwerbstätigkeit (inkl. Personen in einer Lehre), 16,9% befinden sich in einer Ausbildung und weitere 5,2% nehmen an einem Arbeitsintegrations- oder Beschäftigungsprogramm teil.

272 700 Personen haben in der Schweiz im Jahr 2018 mindestens einmal eine finanzielle Leistung der wirtschaftlichen Sozialhilfe erhalten.

Sowohl die Anzahl unterstützter Personen als auch die Sozialhilfequote gehen damit erstmals seit 2008 leicht zurück.

Mißt man die Anzahl Sozialhilfebezüger an der Wohnbevölkerung, resultiert für das Jahr 2018 eine gesamtschweizerische Sozialhilfequote von 3,2% (2017: 3,3%).

Städtische Zentren mit hohem Anteil an linken Parteien verteilen mehr Sozialhilfe

Die Unterschiede zwischen den Kantonen bleiben jedoch bestehen.

Wobei Städte den Ausschlag geben.

Kantone, welche viele links-regierte Städte wie die schweizweit als „Sozialhilfehochburg“ bekannt-gewordene Stadt Biel haben, verzeichnen höhere Sozialhilfequoten.

Kinder, Geschiedene und Personen ausländischer Nationalität beziehen mehr Sozialhilfe

Das Sozialhilferisiko für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, Geschiedene und Personen ausländischer Staatsangehörigkeit ist erhöht, wie die überdurchschnittlichen Sozialhilfequoten zeigen.

Minderjährige (inkl. Ausländer) weisen eine Sozialhilfequote von 5,2% auf, während sie bei Ausländern bei 6,1% liegt.

Geschiedene haben im Jahr 2018 eine Quote von 5,5%. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Rückgang des Sozialhilferisikos bei Personen im Alter zwischen 18 und 35 sowie bei Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit am stärksten ausgeprägt.

Leben zu zweit ist erfolgreicher: Mehr Einkommen, Einsparungen bei (gemeinsamen) Ausgaben

Paare mit einem (12,9%) oder zwei Kindern (13,1%) haben die höchste Chance, sich durch Verbesserung der Erwerbssituation von der Sozialhilfe abzulösen, da potentiell zwei erwachsene Personen ein Erwerbseinkommen erzielen können.

Hinzu kommen wohl auch Faktoren wie Einsparungen bei Strom, Miete etc. etc., weil diese Kosten geringer sind, wenn 2 Personen zusammen leben.

Die tiefsten Ablösequoten weisen Alleinlebende (6,4%) und Einelternfamilien (7,4%) aus.

Die Altersklasse mit der höchsten Wahrscheinlichkeit, aufgrund der Verbesserung der Erwerbssituation von der Sozialhilfe abgelöst zu werden, sind mit 10,6% die 26- bis 35-jährigen Antragsteller, die entsprechende Quote bei den 56- bis 64-Jährigen liegt hingegen bei 3,7%.

Dies liegt unter anderem daran, daß ältere Sozialhilfebezüger trotz besserem Ausbildungsstand weniger gute Arbeitsmarktchancen haben als jüngere Sozialhilfebezüger (siehe auch BFS Aktuell, BFS-Nummer 766-1700-05, Bundesamt für Statistik 2018).

Generell gilt jedoch, daß mit jeder höheren Ausbildungsstufe die Quote für Ablösungen aufgrund einer Verbesserung der Erwerbsituation steigt (ohne Berufsausbildung: 5,4%, mit Sek-II-Abschluss: 9,7%, mit Hochschulabschluss: 11,1%).

Gesamtzahl der Sozialhilfebezüger nimmt leicht ab

Betrachtet man die Gesamtzahl der Sozialhilfebezüger von wirtschaftlicher Sozialhilfe und von Sozialhilfeleistungen im Asyl- und Flüchtlingsbereich (siehe methodische Hinweise am Ende der Medienmitteilung), so kann eine Abnahme zwischen 2016 und 2018 festgestellt werden: Im Jahr 2018 bezogen in diesem Bereich insgesamt 337 500 Personen Sozialhilfe, während es 2016 noch 342 700 waren.

Die Schweiz zahlt am meisten Sozialhilfe: Das lockt natürlich die Einwanderung in die Sozialsysteme an und macht die Schweiz für Wirtschaftsmigranten / Wirtschaftsflüchtlinge hochattraktiv.
Die Schweiz zahlt am meisten Sozialhilfe: Das lockt natürlich die Einwanderung in die Sozialsysteme an und macht die Schweiz für Wirtschaftsmigranten / Wirtschaftsflüchtlinge hochattraktiv.

 

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