Rußland liefert humanitäre Hilfen nach Afrika: Erstes Schiff mit Getreide unterwegs
Das Getreide des Getreideabkommens mit der Ukraine ist weit überwiegend gar nicht in Afrika gelandet, so wie von westlichen Medien und Politikern kolportiert.
Rußland würde hingegen tatsächlich gerne Weizen nach Afrika liefern, äußerte das Land wiederholt. Doch wegen der Rußlandsanktionen können Länder aus Afrika zudem nicht einmal wenn sie Geld für Getreide hätten, Geld zahlen an Rußland. Denn durch die Sanktionen ist Rußland vom Swift-System ausgeschlossen ohne das keine internationalen Zahlungen möglich sind.
Rußland liefert aber nun trotzdem. Dies hatte das Land bereits zuvor angekündigt.
Auf der Plenartagung des Rußland-Afrika-Forums in St. Petersburg im Juli hatte der russische Präsident Wladimir Putin vereinbart, sechs afrikanische Länder kostenlos mit Getreide zu versorgen: Burkina Faso, Mali, die Zentralafrikanische Republik, Eritrea, Somalia und Simbabwe.
Jedes dieser Länder wird zwischen 25.000 und 50.000 Tonnen Getreide erhalten, und alle Transportkosten werden zusätzlich von Rußland übernommen.
Ein russisches Schiff mit 25.000 Tonnen kostenlosem Weizen an Bord hat den Schwarzmeerhafen Noworossijsk in Richtung Afrika verlassen, teilte der russische Föderale Zolldienst am Mittwoch auf Telegramm mit.
Hintergrund
Die deutsche Außenministerin Bärbock (Eigenschreibung „Baerbock“) hatte bereits im Juni vorigen Jahres auf einer internationalen Konferenz zur Ernährungssicherheit in Berlin behauptet, Rußland nutze den Hunger in der Welt „ganz bewusst als Kriegswaffe“. Rußland, so wörtlich, „nimmt die ganze Welt als Geisel“.
345 Millionen Menschen weltweit seien derzeit von Nahrungsmittelknappheit bedroht, die Hungerkrise baue sich „wie eine lebensbedrohliche Welle vor uns auf“. Aber erst Rußlands Krieg habe „aus dieser Welle einen Tsunami gemacht“.
Die Schweiz hat den Stopp des internationalen Getreideabkommens durch Russland bedauert, schrieb das Aussendepartement um Bundesrat Ignazio Cassis.
Worum ging es wirklich: Die Fakten gemäß offiziellen Uno-Daten
Beim Getreideabkommen der Ukraine mit dem zudem der Nato-Stellvertreter-Krieg gegen Rußland finanziert wurde, ging es jedoch in Wahrheit nie, wie von westlichen Medien vielfach als Kriegprogadanda kolportiert um Weizen für Afrika, sondern vor allem um Mais, der als Tierfutter verwendet wurde.
Bei dieser Kriegsproganda machte nebst der SDA auch das Schweizer Staatsfernsehen SRF mit. Dies nicht, indem es selbst falsche Behauptungen aufstellte, sondern indem es solche zitierte und unkommentiert verbreitete als entsprächen diese der Wahrheit:

Daß jedoch das meiste Getreide bzw. der Mais (am meisten wurde Mais exportiert) gar nicht in den Ländern Afrikas landete in denen schlimmer Hunger herrscht, ist ein Fakt.
Dies läßt sich auf der Webseite der UNO nachlesen, die genauestens auflistet, welches Schiff die ukrainischen Häfen mit welcher Ladung und welchem Ziel verließ.
Der Großteil der Schiffsladungen aus der Ukraine betrifft Mais, der als Tierfutter unter anderem nach Iran, Türkei, Südkorea, Irland und Großbritannien ging.
Viele Schiffsladungen waren Sonnenblumenöl oder Sonnenblumenmehl für die Türkei, China und Italien.
Die Zielhäfen des sogenannten Getreideabkommens lassen sich auf der Seite der Uno einsehen:

Weiterführendes, Quellen
https://www.un.org/en/black-sea-grain-initiative/vessel-movements
https://apolut.net/was-hat-das-scheitern-eines-getreideabkommens-mit-der-krim-bruecke-zu-tun-von-peter-frey/
(rm)
(Bild-Statistik: UNO)