Postfinance-Werbung auf Inside Paradeplatz

Postfinance-Werbung auf Inside Paradeplatz

UBS-Werbung oder CS-Werbung dürfte man auf Inside Paradeplatz kaum finden.

Der Herausgeber Hässig hatte frühzeitig über die Schieflage der CS informiert und wurde von dieser mit Klagen eingedeckt. Diese dürften sich erledigt haben nach dem Quasi-Zusammenbruch der Bank, die notfallmäßig Unterschlupf bei der UBS fand.

Wodurch sich die Risiken, derer die Schweizer Steuerzahler schon 2008 bei der Finanzkrise, die damals UBS und CS zum Straucheln brachte, nunmehr drastisch erhöht hatten.

Auch die Raiffeisenbank wirbt sicher nicht auf Inside Paradeplatz, obwohl sie Hässig eigentlich danken müßte, daß er aufgedeckt hat, was er aufgedeckt hat. Schließlich will die Raiffeisenbank doch die Sauberbank sein und Pierin Vincenz war eben als ihr Chef alles andere als ein Saubermann.

So oder so: Es findet sich keine Werbung von Banken auf dem Portal bzw. Banken- und Finanzportal Inside Paradeplatz.

Einen Ausreißer gibt es aktuell. Nicht via direkter Werbung, sondern via Google-Ads-Reklame.

Die Postfinance wirbt auf IP.

Was zeigt das?
Daß langfristig, über kurz oder lang, Werbekunden nicht an Reichweite vorbeikommen.

IP hat sich ohne Rücksicht auf Befindlichkeiten und Sensibilitäten auf Journalismus konzentriert, dies notabene im Boulevardstil, aber jedes Jahr steigende Leserzahlen.

Blocher indes äußert sich ähnlich richtig wie schon 2008, man müsse das ausländische Spekulationsgeschäft vom soliden und stets profitablen inländischen Geschäft von UBS und CS bzw. jetzt nur noch UBS (Klumpenrisiko noch größer) abtrennen:

https://weltwoche.ch/daily/warum-die-neue-ubs-eigenkapitalregel-voellig-daneben-ist/

(rm)

 

admin

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