Neue Nutzungsbedingungen Whatsapp: Private Daten völlig unsicher

Neue Nutzungsbedingungen Whatsapp: Private Daten völlig unsicher

Neue Nutzungsbedingungen will Whatsapp den Nutzern aufpressen.

Von aufpressen muß geschrieben werden. Denn wer nicht „freiwillig“ zustimmt, fliegt raus. Die ganzen Daten gehen verloren und die App kann nicht mehr genutzt werden.

Wer nicht bis 8. Februar zustimmt, daß seine gesamten Daten weitergegeben und vermarktet werden können, kann Whatsapp dann nicht mehr nutzen.

Daten: Das Gold unserer Zeit

Die größten Verdiener unserer Zeit, die meisten neuen Milliardäre sind Datenhändler.

Amazon stellt den Verkäufern die Daten von den Käufer zur Verfügung und hier entstand der erste Billionär der Weltgeschichte (der Amazon-Eigentümer Jeff Bezos). Microsoft, Apple, Facebook und natürlich auch Google, zu dem auch Youtube gehört: Alle diese Konzerne wurden mit Datenhandel reich.

Whatsapp-Alternative Telegram: 25 Mio neue Nutzer innert 72 Stunden

Zahlreichen Nutzern von Whatsapp scheinen die neuen Nutzungsbedingungen nicht zu gefallen. Der alternative Dienst Telegram aus Rußland, der nicht die Daten verkauft meldet 25 Millionen (!) Neuregistrationen innert bloß 72 Stunden.

Deutsches Staatsfernsehen ZDF rührt Werbetrommel für neue Whatsapp-Nutzungsbedingungen

Obwohl man selbst bei wohlwollendster Betrachtung bei Whatsapp nicht mehr wirklich von Datenschutz reden kann:

Das deutsche Staatsfernsehen ZDF rührt derweil die Werbetrommel für eine Zustimmung zu den neuen AGBs und schreibt u. a.: (Bild unten) „Wenn sich kaum was ändert: Warum die ganze Aufregung?“

 

Das deutsche Staatsfernsehen ist auch der Meinung, daß es keine Rolle spiele, daß man seine Daten US-Recht unterwirft bzw. ein US-Konzern darüber entscheidet, was damit passiert, denn der US-Konzern müsse sich ja an das europäische Recht halten und alles sei also sicher (siehe Bild oben).

Das ZDF lehnt sich nocht mehr aus dem Fenster beim Werbetrommel-rühren für Whatsapp und behauptet:

„Die Nachrichten selbst kann WhatsApp durch die Verschlüsselung nicht mitlesen. Sie gelangen nach dem Absenden zunächst verschlüsselt auf den WhatsApp-Server, dort werden sie nach Angaben von WhatsApp gelöscht, sobald sie dem Empfänger zugestellt wurden. „

Dieser Darstellung widerspricht Autor Thomas Röper auf KenFM:
„Daß WhatsApp eine sichere Verschlüsselung hat, die dafür sorgt, daß nicht einmal WhatsApp selbst die Nachrichten mitlesen kann, ist nun als Lüge entlarvt worden. Zwar gab es schon früher Meldungen, die bewiesen haben, dass Geheimdienste zum Beispiel in Deutschland und Spanien bei WhatsApp problemlos mitlesen können. Aber das scheint nicht schwer gewesen zu sein, denn die vielgerühmte End-to-End-Verschlüsselung scheint es bei WhatsApp nie gegeben zu haben. Anders lässt sich nicht erklären, dass WhatsApp nun ganz offen mitteilt, ab sofort alles mitlesen und speichern und an Facebook weitergeben zu wollen.“

https://kenfm.de/whatsapp-die-end-to-end-verschluesselung-war-eine-luege-von-thomas-roeper-pocast/

Immerhin weist das ZDF auf Kritik und Datenschutzbedenken hin und auch auf Whatsapp-Alternativen.

Zu „Signal“ schreibt es:

„Die kostenlose App wird von Sicherheitsexperten empfohlen – unter anderem Whistleblower Edward Snowden ist ein Signal-Fan. Nachdem auch Tesla-Chef Elon Musk bei Twitter Signal empfahl, gab es in der vergangenen Woche aufgrund des Ansturms sogar kurzfristig Probleme bei der Registrierung von neuen Nutzern“

Gegen Telegram rollt das ZDF die seit Jahren von transatlantischen Medien des Westens aufgezogene Laier von Rechtradikalen und Verschwörungstheoretikern runter:

„Beiträge werden von den Betreibern selten gelöscht – das spielt allerdings auch der Verbreitung von Falschinformationen in die Hände, so dass Telegram bei Verschwörungstheoretikern und rechtsradikalen Nutzern sehr beliebt ist.“

Heise: In der Kritik stehende „Schnüffel“-Unternehmen Onavo und CrowdTangle gehören zu Facebook

Heise schreibt zum Daten-Verteilen in „anderen Facebook-Unternehmen“:

„Zu den Facebook-Unternehmen gehören nicht nur die bekannten sozialen Netzwerke, sondern auch die wegen des Schnüffelns in der Kritik stehende VPN-App Onavo und das Monitoring-Tool CrowdTangle.“

Und ärgert sich darüber, daß man im Kreis geführt wird, wenn man die angepaßten Passagen der Nutzungsbedingungen (AGB) von Whatsapp lesen zu können, Zitat:
Um die veränderten Passagen zu finden, muss man sich durch einige Seiten und Links klicken, was teilweise damit endet, dass man im Kreis geführt wird.“daß man im Kreis geführt wird

https://www.heise.de/news/WhatsApp-aendert-Nutzungsbedingungen-Daten-werden-mit-Facebook-geteilt-5005893.html

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