Miloz Matuschek: „Zeit für neue Anfänge: Raus aus dem Corona-Zombieland“
Der Autor Milosz Matuschek befaßt sich in einem aktuellen Beitrag erneut mit dem Thema Corona:
Wir können nur am Neuen bauen, wenn wir bereit sind, das Alte loszulassen. Gedanken zur Überwindung der Hygienediktatur.
Fragen Sie sich nicht auch manchmal: Wann wird dieses Lebensgefühl von früher wieder da sein? Die alte Unbeschwertheit? Die alte Freiheit und alte Normalität, die es ganz ohne staatliche Erpressungs- und Nötigungsangebote gab? Die gute Nachricht ist: Auch diese sich bereits deutlich abzeichnende Hygienediktatur hat eine Lebensdauer, wie jedes totalitäre Regime. Die schlechte Nachricht: Die alte Welt wird nicht ohne Opfer zu bekommen sein, nicht ohne eine grundlegende, für viele schmerzhafte, Transformation.
Für diejenigen, für welche die Begriffe «Diktatur», «Totalitarismus» und «Faschismus» in Bezug auf Corona noch gewöhnungsbedürftig sind, sei kurz zusammengefasst:
- «Faschistoid» ist am Corona-Regime bereits die Erfindung einer statistisch nicht begründeten (und sich seit Beginn der Pandemie auch nie realisierten) Überlastungssituation für das Gesundheitswesen, und damit Notsituation. Diese hat den Bundestag als Ort der demokratischen Willensbildung (nebst einiger anderer Institutionen) in einen rechtlichen Ausnahmezustand, besser: Tiefschlaf, hineinsuspendiert. Grundrechte wurden durch ein eiligst verabschiedetes, und in Nacht-und-Nebelsitzungen immer wieder aktualisiertes, Infektionsschutzgesetz, eingeschränkt. Der Architekt eines solchen rechtlichen Ausnahmeregimes war der NS-Kronjurist Carl Schmitt – seinen Geist atmen die Covid-Verordnungen.
- «Totalitär» am Corona-Regime ist die Trennung und Isolation der Bevölkerung durch Maßnahmen wie Kontaktverbote sowie durch Diffamierungskampagnen. Wir erleben vordergründig die Regierung einer anonymen Pandemie-Ideologie, welche die nächsten Schritte den handelnden Politikern quasi «aufdrängt», diese zu blossen Sachwaltern macht und damit de facto ein Ende des Politischen, welches ja von Alternativen lebt, einleitet. Das Drehbuch des Coronabekämpfungsnarrativs stammt tatsächlich von der kommunistischen Partei Chinas, recht viel mehr totalitären Bezug kann man sich also kaum wünschen. Systematische Panikmache ist selbstredend per se demokratiefeindlich. Die Panik-Kulisse der deutschen Covid-Taskforce und der Bezug zu China ist in dieser Tweet-Serie, wie ich finde, auf preiswürdige Art nachgezeichnet. Nein, die Recherchearbeit stammt nicht von «arrivierten Mainstream-Journalisten», die grübeln wohl noch.
https://miloszmatuschek.substack.com/p/zeit-fur-neue-anfange-raus-aus-dem