Michael Ballweg (Querdenken 711) als Geschäftlemacher – Geld „verdienen“ mit Corona-Sorgen anderer
Der Mann ist in der Schweiz weniger bekannt, in Deutschland dagegen sehr.
Er ist Anführer der Bewegung „Querdenken“, welche gegen die höchst-umstrittenen Corona-Maßnahmen protestiert (die in Deutschland noch um ein Vielfaches härter sind).
Michael Ballweg heißt er und erscheint nun in einem seltsamen Licht.
Nicht nur mit den Corona-Maßnahmen läßt sich viel Geld machen wie z. B. mit nicht aussagekräftigen PCR-Tests, nutzlosen Masken, sehr fragwürdigen Corona-Impfungen etc. etc.
Auch mit dem Protest gegen die Corona-Politik läßt sich viel Geld machen – auf ebenfalls sehr fragwürdige Weise.
Über Monate hinweg folgten Journalisten dem Weg des Geldes das auf Konten von IT-Unternehmer Michael Ballweg fließt und das er als Organisator der Demos gegen die umstrittenen Corona-Maßnahmen eingenommen hat.
Ballweg rief als Privatperson wohl bewußt zu „Schenkungen“ auf, denn hier ist keine Rechenschaftspflicht – anders als bei Spenden.
Allerdings sind die Angaben über die Verwendungszwecke auf den Internetauftritten der Bewegung Querdenken 711 dann täuschend, denn hier wurde vorgegaukelt, die Gelder seien nicht für Michael Ballweg privat, sondern kämen der guten Sache zugute.
Viele bzw. die allermeisten hätten wohl kaum gespendet bzw. geschenkt, hätten sie gewußt, daß die Schenkungen / Spenden gemäß Berichten auf Netzpolitik.org dazu dienen würden, daß sich Michael Ballweg privat die Taschen füllt.
Doch es kommt noch dicker.
Ballweg lud auch gegen Geld Leute ein, wie Netzpolitik.org berichtet:
„Mit einem Unternehmer aus Baden-Württemberg schloß er einen Vertrag ab, der ihm wohl 20.000 Euro einbringen sollte. Auch an Einnahmen durch „Querdenken“-Fanartikel, die in ganz Deutschland verkauft werden, ist er beteiligt, während lokale Ableger der Initiative leer ausgehen.“
Zu guter letzt lockte Ballweg Leute zu einer Rede einer äußerst umstrittenen Person, welche der Reichsbürger-Bewegung zugerechnet wird, Peter Fitzek.
„Ungläubiges Staunen machte sich bei vielen Querdenken-Aktivisten breit“, berichtet der Journalist und Biologe Markus Fiedler über die Situation auf die viele Angehörige der Querdenken-Bewegung stießen als sie merkten, daß sie zu einer Rede von Peter Fitzek geladen worden waren ohne daß man ihnen vorher gesagt hätte, wer reden wird.
Die Angehörigen der Querdenken-Bewegung können wohl jetzt bloß noch hoffen, daß Ballweg sie nicht als baden-württembergisches Schlaumeierle verkauft hat: Und bloß um ein paar Franken bzw. Euro in die eigene Tasche wirtschaften zu können Fitzek auftreten ließ gegen eine Bezahlung wie schon geschehen bzw. in den Berichten auf Netzpolitik.org nachzulesen.
Logisch nachzuvollziehen ist jedenfalls das Verhalten von Ballweg keineswegs mehr. Zumindest nicht, wenn man davon ausgeht, daß er der guten Sache, den Protesten gegen die umstrittenen Corona-Maßnahmen dient.
Auch andere Theorien gibt es. Ein Video zur Causa Ballweg vom Journalisten Markus Fiedler ist hier zu sehen:
Querdenken und Querschläger von den Reichsbürgern | #Wikihausen Kommentar