Kurz-Kritik: Film „Dark“

Ist die Serie Dark gut? Insgesamt ja: Sehenswert, gute Schauspieler. Allerdings auch erschöpfend.

Immer, wenn man gerade froh ist, daß nicht nochmal neue Protagonisten, Zeitreisen („Zeitzonen“) und Paralell-Welten auftauchen, tauchen diese natürlich auf. Und zwar inflationär. Die Serie würde mit etwas mehr Übersichtlichkeit gewinnen, zumal auch etliche Dinge unlogisch aufgebaut sind.

Trotzdem sehenswert.

Und schön norddeutsch, abgesehen von der Hauptdarstellerin Lisa Vicari, die weniger norddeutsch ist. Der Filmemacher scheint Regen zu lieben, also das typische norddeutsche Schiit-Wedder.

Auch interessante Film-Musiken.

Warum allerdings der Film nicht „Dunkel“ sondern englisch „Dark“ heißen mußte? Marketingtechnisch schlecht gemacht, sowohl hinsichlich Inlandszuschauern als auch weltweiten Zuschauern. Dark paßt nicht zum Film und ist zudem derart abgelutscht und abgegriffen.

Und vor allen Dingen, was bei Serien, mit mit Zeitreisen und Parallelwelten spielen in der Regel nicht der Fall ist: ein sinn-ergebener Schluß.

So äußert Hauptdarstellerin Lisa Vicari denn auch in einem Zeitungsgespräch:
„Ich bin großer Fän des Finales der Serie. Ich finde da wurde genau das richtige Ende für die Serie gefunden.“

Remo Maßat
(Beitragsbild: Ausriß der offiziellen Serienseite von Netflix zu Dark)

admin

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