Krieg, aber die Söhne der Politiker sind nicht an der Front

Eigenartigerweise sind die Söhne von Politikern in Kriegen meistens vom Kriegsdienst ausgenommen. Von der Leyen machte sich lächerlich als sie sie gefragt würde, ob sie ihre Söhne in den Krieg schicken würde.

Und der aufsehenserregende und aggressiv auftretende ehemalige Botschafter der Ukraine in Deutschland, Andrij Melynk, der fand den Waffenzwang für ukrainische Männer prima, aber sein 20-jähriger Sohn kämpft nicht an der Front, sondern studiert in Berlin.

Und Israel wurden nach der jüngsten Eskalation des Nahost-Konflikts rund 300.000 Reservisten einberufen, nicht allerdings der Sohn des israelischen Premierministers Benjamin Netanjahu, Yair.

Er hält sich fernab in den USA in Florida auf. Dies habe bei einigen Einberufenen ein ungutes Gefühl hinterlassen, so die britische Zeitung Times of London.

Sie zitiert einen Soldaten:

„Yair genießt sein Leben in Miami Beach, während ich an der Front bin“, so ein Freiwilliger, der an der Grenze zum Libanon gegen die Hisbollah kämpft.

Die „Verantwortlichen für diese Situation“ würden ihren Teil der Last nicht tragen und „Mißtrauen und Wut“ in den Reihen schüren.

„Unsere Brüder, Väter und Söhne gehen alle an die Front, aber Yair ist immer noch nicht da. Das trägt nicht dazu bei, Vertrauen in die Führung des Landes aufzubauen.“

Übrigens gab es schon einmal als eine Prominente Militärdienst umging, Proteste in Israel, dies beim Top-Model Bar Rafaeli:

(rm)

admin

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