Kaffee richtig zubereiten: Was sollte man beachten?
Wer selber guten Kaffee zubereiten möchte, muß nicht gleich ein Barista sein. Dennoch schmeckt der Kaffee nicht überall gleich, sondern hat eine ganz unterschiedliche Genußqualität. So ist die Zubereitung des Kaffees durchaus eine eigene Kunst. Aber es gibt einige Tipps, die sicher helfen, um guten Kaffee zuzubereiten.
Alles fängt an bei der der richtigen Qualität des gemahlenen Kaffees oder der Kaffeebohnen.
Wer einige weitere Dinge beachtet, dem gelingt die perfekte Kaffee-Zubereitung.
Kolbenmaschine, Kaffeeautomat, Kapseln oder von Hand brühen
Zuerst einmal gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, den Kaffee zuzubereiten. In Tests des Konsumentenschutzes schnitten je nach Kaffeeart eigentlich alle Methoden gut ab, ob Filtermaschine, Kaffeevollautomat, Handfilter oder eine der vielen weiteren Möglichkeiten, Kaffee zuzubereiten.
Eine bevorzugen die Zubereitung per Hand, mahlen ihn sogar selber oder brühen ihren bereits gemahlenen Kaffee einfach in einem Metallfilter Tasse für Tasse frisch, andere kaufen bequem Kaffeekapseln.
Der Vorteil von ersterer Methode oder auch von Kaffeemaschinen ist in punkto Umwelt sicher, daß man den Kaffeesatz einfach im Biomüll entsorgen kann ohne Plastik oder Aluminium. Der Vorteil von Kapseln ist, man hat schnell und einfach seinen Genuß. Letztlich ist alles auch eine Art der Einstellung, was man am liebsten mag.
Und jeder Kaffeegenießer entwickelt über die Jahre auch seine eigene Kaffeekultur, seine eigene Art der Zubereitung.

Das Kaffeewasser
In vielen Schweizer Gemeinden ist das Trinkwasser recht kalkhaltig. Hahnenwasser mit hohem Kalkanteil soll für den Kaffeegeschmack nicht so gut sein.
Oft hilft es schon, das Wasser einfach abzubrühen. Andere hingegen geben eine winzige Löffelspitze Natron hinzu und dies macht den Kaffee auch weniger säurehaltig, denn Natron wirkt basisch.
Kaffeemilch
Wer Kaffee nicht schwarz trinkt, sondern mit Milch und schon einmal bei einem Veganer eingeladen war, der Mandelmilch verwendet, weiß es: Es ist so eine Sache und schon ziemlich ungewohnt. Auch Kokosmilch oder Reismilch sind nicht jedermanns Sache.
Hier kommt für Leute, die den Kaffee für gewöhnlich ungezuckert genießen hinzu, daß diese Ersatzmilchprodukte oftmals einen hohen Zuckergehalt haben und teilweise bis zu 5% Zucker zugesetzt wurde. Somit schmeckt der Kaffee durch diese „Milch“ dann ungewohnt süß obwohl man dachte, man hat gar nicht gezuckert.
Kaffeebohnen
Wie der Kaffee schmeckt entscheiden aber nicht nur Wasserqualität und Milch und die Art der Zubereitung, sondern in erster Linie einmal die Kaffeebohnen selbst, die man einkauft.
Hier gibt es unzählige unterschiedliche Kaffeebohnen-Mischungen aber auch völlig unterschiedliche Röstarten und Röstdauern. Espresso wird in der Regel länger geröstet.
Manche schwören auf italienische Sorten, bei denen es einige spezialisierte Anbieter mit einem breiten Kaffeebohnen-Sortiment gibt.

Espresso vs. Kaffee
Espresso wird ander zu bereitet als „normaler“ Kaffee. Gerade beim Espresso gilt, daß die Menge des Kaffees der Stärke gegenübersteht. Je kleiner die Tasse bzw. das Getränk ist, desto konzentrierter ist es in der Regel. Somit besticht ein Espresso besonders durch seine Kraft und sein Aroma. Espresso wird zudem auch unter Dampfdruck zubereitet, was den Unterschied zum Beispiel gegenüber einem normalen Filterkaffee erklärt. Kommt noch hinzu, daß Espressebohnen länger geröstet werden.
Andere wiederum mögen lieber andere, weniger intensive Kaffeebohnen-Mischungen und trinken lieber weniger „starke“ Kaffeezubereitungen.

(rm)