Journalist Alex Baur im Gespräch mit Hoch2

Journalist Alex Baur im Gespräch mit Hoch2

Der bekannte Schweizer Journalist äußert sich gegenüber dem Sender Hoch2-TV zu seinem Leben. Er spricht darüber, wie er als Journalist für Geo, Stern, WOZ und anderen Publikationen zu schrieb und später zur Weltwoche kam.

Interessante Themen hierbei, die Entwicklungshilfe und warum sie nach Auffassung von Baur eine moderne Kolonisierung ist.

Auch der Fall von Fukushima und den tatsächlichen oder eingebildeten Gefahren der Kernenergie ist ein Thema.

Reisen ins Wallis und nach Kiel anläßlich Corona-Maßnahmen

Und der Massenwahn bei Corona mit Massen-Zwangsquarantänen, Flugverboten und widersinnigen Maßnahmen wie „Abstand halten“ und gleichzeitig das Zusammenpferchen der Menschen durch verkürzte Ladenöffnungszeiten. Baur reiste als Journalist ins Wallis um Beda Stadler zu sprechen, einen Spezialist in der Virologie und er reiste nach Kiel, um Bhakdi zu sprechen. Er äußerte sich bereits 2020 kritisch.

Sein Fazit heute wie damals: die Kollateralschäden der Coronamaßnahmen seien weitaus schädlicher gewesen als das Coronavirus selbst. Baur betont, daß er nicht an der Existenz des Coronavirus selbst zweifelt, was ja ein häufiger Vorwurf an Kritiker der Zwangsmaßnahmen ist, daß sie angebliche „Coronaleugner“ seien (oder Covidioten wie es auch hieß).

Panikbildung und Massenbewegung mit Masken, die nicht gegen Bakterien helfen aber nicht gegen Viren, kritisiert Baur.

Orwellsche Verhältnisse

Baur spricht auch viele heutige „verkehrte Welten“ an.

Daß ausgerechnet die Linken, die früheren Pazifisten heute nach mehr Waffen schreien führt er etwa an.

Die Linken, denen früher „Moskau einfach“ empfohlen wurde rufen heute gegenüber anderen „Moskau einfach“ auf, so Baur.

Buch „Der Fluch des Guten“

Weiter äußert er sich über den „Fluch des Guten“, über den er ein Buch geschrieben hat. Der Weg zur Hölle sei gepflastert mit guten Vorsätzen, so Baur. Man solle die Dinge nicht messen daran, wie sie gemeint seien, sondern daran was die Dinge bewirken.

Elektroautos seien in der Umweltbilanz nicht so umweltfreundlich wie propagiert.

Man meint das Gute und gibt sich selbst einen Gut-Bonus.

Und, so Baur weiter zu den Klima-Gutmenschen als Vielflieger á la Greta oder Carola Rakete, die aktuell wieder in die Schlagzeilen geraten wegen ihrer Lust am Fliegen: Es fliegt statistisch gesehen niemand so viel wie die Grünen.

Das habe auch viel mit Selbstgerechtigkeit zu tun.

Es gebe viele Beispiele im Umweltbereich und auch in der Entwicklungshilfe über „den Fluch des Guten“.

Baur begründet, warum er gegen die Konzernverantwortungsinitiative ist. Ein Schweizer Richter könne über die Auswirkungen in Ländern wie Lateinamerika gar nicht entscheiden, denn er könne das gar nicht beurteilen, was Handlungen in der Schweiz in solchen Ländern für Auswirkungen hat.

Entwicklungshilfe verhinderten für Länder die Möglichkeit, sich selber zu entfalten, so Baur.

Die meisten Entwicklungsprojekte bestehen solange wie das Geld fließt. Sobald das nicht mehr fließt bleibt nichts Bestehendes. Das sei somit schlecht.

Der Ruf der Schweiz im Ausland

Zum Ruf der Schweizer im Ausland äußert Baur, dieser sei sehr gut. Dies habe er in Lateinamerika erfahren. Es liegt wohl daran, „Schweizer haben diesen Klassendünkel nicht“. Die Schweiz seit das einzige Land, wo der Kommunismus wirklich funktioniert, habe er einmal gesagt. Die Schweiz sei sehr egalitär. Die Herkunft sei nicht so wichtig, die Klasse nicht.

Feminismus

Baur hatte die Autorin des Buches „Der dressierte Mann“ interviewt, auch dazu berichtet er. Und daraus entstand das Buch „Unerhört“ als drittes Werk in der Schweiz mit dem gleichen Titel (nach Unerhört Jenisch, im Staatsfernsehen SRF 2017, Unerhört von Reto Brennwald 2021, beides aber keine Bücher, sondern Filme / Dokus)

Vilar habe vieles vorhergesehen und heiße gar nicht Esther Vilar, so Baur im Gespräch mit Hoch2-TV weiter:

Journalist Alex Baur: «Als ich zur Weltwoche kam, war sie voller strammer Linken»

 

 

 

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