Internet und Kasino: Sinn und Unsinn der rechtlichen Regulierung in der Schweiz

Internet und Kasino: Sinn und Unsinn der rechtlichen Regulierung in der Schweiz

Wetten um eine Fußball-WM, da ist viel Glück im Spiel, sodaß selbst Fußball-Laien mitwetten möchten, weil auch diejenigen eine reelle Gewinnchance haben, die von Fußball gar nichts verstehen. Und die Freude bei den Laien ist groß, wenn sie Profifußballfäns übertrumpfen.

Auch das Pokern erfreut sich großer Beliebtheit. Im Internet findet man noch nachts um vier einen virtuellen Tisch mit freudigen Mitspielern.

Das aktuelle sogenannte Geldspielgesetz, welches seit 2019 in kraft gesetzt wurde, gibt den derzeitigen 21 Spielbanken die Möglichkeit, ihre Spiele auch digital anzubieten. Sie benötigen dafür in einem aufwändigen Konzessionsverfahren eine Erweiterung ihrer Lizenz, welche bloß vom Bundesrat höchstpersönlich erteilt wird oder auch nicht.

Neben der Konzessionserweiterung bedürfen die Spielbanken zusätzlich noch der Bewilligung der Eidgenössischen Spielbankenkommission für die einzelnen Spiele, bevor sie überhaupt eine Aktivität im Internet aufnehmen dürfen.
Das Problem dabei ergibt sich bereits ohne viele juristische Ausführungen von selbst. Wir leben im Internetzeitalter und das Internet kennt – zumindest in Demokratien – bisher keine oder kaum Grenzen.
Und selbst wenn solche Grenzen gesetzt werden, etwa, weil die Schweizerische Eidgenossenschaft sich darüber ärgert, daß Einnahmen aus dem einträglichen digitalen Spielbankengeschäft etwa Online-Casinos wie Casino777 ins Ausland fließen, dann gibt es für Konsumenten eine einfache Möglichkeit der Umgehung.
Entweder legen sich diese VPNs zu oder sie nutzen Browser mit denen Sie ohne Zensur im Internet unterwegs sein können wie den vom Schweizerischen Konsumentenschutz oder der Verbraucherzeitschrift (und meistgelesenen Zeitschrift der Schweiz) empfohlenen Tor-Browser herunterladen.
Sollte man als Spieler also ins Ausland gehen?
Kann man also als Spieler am besten einfach global schauen und dort wo es einem paßt, spielen? Natürlich kann man. Aber sollte man auch?
Wer Glücksspiele durchführt, möchte idealerweise gewinnen.
Und wer das wirklich will und nicht abgezockt werden will, der tut gut daran, lieber bei konzessionierten Internet-Casinos zu spielen als bei irgendwelchen Internet-Kasinos in Was-weiß-ich-wo. Ein Klick ins Impressum ist hier immer hilfreich. Und auch die Domainendung „.ch“ ist ein gutes Signal.
Denn was nutzen Ihnen die größten Versprechungen wenn Sie am Schluß nicht einmal sicher sein können ob sie auch bloß ansatzweise eingehalten werden?
Woher wollen Sie wissen, daß etwa ein Anbieter aus Zypern, aus Afrika, aus China oder sonstwo überhaupt die Regeln einhält?
Der Schweizer Anbieter Casino777.ch wirbt somit etwa nicht nur damit, daß er „vollumfänglich rechtskonform mit sämtlichen Schweizer Kasino- und regulatorischen Anforderungen“ sei, sondern auch damit, daß er sich damit einsetze, daß Spieler „im Online-Casino in einer absolut sicheren und geschützten Umgebung spielen können“.

(rm)

admin

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert