Interessante Analyse zu den Falschbeschuldigungen von Sebastian Leber im Tagesspiegel zu Robert Civis
Wie kommt es, daß ein Mann der politisch Linken, Robert Cibis, im Tagesspiegel von Sebastian Leber als rechts bzw. rechtsaußen dargestellt werden kann?
Eine interessante Analyse dazu liefert Richard Richter.
Er schreibt dazu:
Rechts ist für Sebastian Leber Viviane Fischer, weil sie den Corona-Ausschuss gegründet hat, in dem nun Perspektiven und Fakten zur Sprache kommen, die bislang im Pressediskurs fehlten. Rechts ist für Sebastian Leber auch Robert Cibis, weil dieser den Corona-Ausschuss filmt und zudem noch in langen, teils zweistündigen Interviewsendungen verschiedene Menschen interviewt und zu Wort kommen lässt. Leber wirft Cibis vor, dass dieser die Aussagen seiner Gäste nicht „einordnen“ würde, womit er wahrscheinlich eine Kommentierung und Richtigstellung im Sinne der dominanten Diskurse meint.
Aber das will Robert Cibis ja gerade nicht! Er möchte die Narrative unserer politischen Wirklichkeit selbst zum Diskussionsgegenstand erheben. Er möchte sichtbar machen, wovon wir sonst nur unbewusst abstrahieren. Cibis strebt auf diese Weise an unseren Horizont und unser Denken zu erweitern. Cibis glaubt an die Kraft der Gesellschaft sich über sich selbst zu verständigen und damit gegebenenfalls auch den Staat und seine Politik zu korrigieren. Cibis glaubt dies, weil er politisch der Linken zuzuordnen ist. Linkssein hat seit der Französischen Revolution stets bedeutet, die Interessen der Gesellschaft gegenüber Staat, Kapital, Wirtschaft und organisierter Medienmacht zu verteidigen.
Aber gerade das will Sebastian Leber nicht. Er verteidigt nicht die Gesellschaft, sondern die vorherrschende Politik, den Staat und letztlich auch die wirtschaftlichen Monopolstrukturen der Internetgiganten, die den Staat allmählich übernehmen und die von dem Lockdown profitieren, den Leber als alternativlos darstellt. Leber steht somit eigentlich auf der Seite der Rechten. Wie viele rechts gerichtete Menschen verteidigt er den Status quo, das Bestehende, die etablierte Machthierarchie. Wie viele rechts gesonnene Menschen hat er ein negatives Menschenbild, glaubt der Mensch sei ein Mängelwesen, sei tendenziell schlecht, bedürfte der Korrektur, da er andernfalls Ansichten vertrete, die Herr Leber als illigetim einstuft. Dass Mathias Bröckers in Roberts Cibis Narrativesendung frei seine Recherchen zum 11. September 2001 äußern durfte, lässt Leber nach Luft schnappen und nach „Einordnung“ verlangen. ‚Einordnung!‘ Herr Cibis, die Aussagen müssten „eingeordnet“ werden.
https://kenfm.de/der-zerbrochene-tagesspiegel-von-richard-richter/
Die althergebrachten Ideologien-Richtungen „rechts“ (als status quo erhaltene und Herrschaft erhaltene und Suspektion der menschlichen Natur bezüglich Sichtung ihrer Fähigkeit zu gewissenhaften Handeln, wenn sie senn nur aufgeklärt sei habende) und „links“ , als progressive an gesellschaftlicher Veranderung zum Besseren hin orientierte outen sich immer mehr selbst als nicht volksdienliche, sondern von den Machthabern selbst geschaffene Begriffe, um im Volke Verwirrung zu stiften.
Natürlich will jeder ein Linker sein, wenn man zuvor dem „Rechtsein“ alles nur erdenklich böse aufgeladen hat.
Silone wußte das noch.