„Im Westen dominieren nur noch Monopole – zum Nachteil der Bürger“

Verleger und Autor Peter Haisenko war 1952 als Staatenloser in München als Sohn von Kriegsflüchtlingen geboren. Sein russischer Vater war vor Stalins Verfolgung geflohen und seine Mutter, eine akademische Malerin, lebte vor ihrer Flucht vor der roten Armee in Dresden, das sie während des Feuersturms des 13. Februars 1945 verlassen hat.

Unter dem Titel „Im Westen dominieren nur noch Monopole – zum Nachteil der Bürger“ schreibt Peter Haisenko auf dem Portal Apolut:

„Wettbewerb und freie Märkte sind angeblich die Basis für den westlichen Kapitalismus und das demokratische System. Durch die Entwicklung zu immer größeren Einheiten sind aber Monopole entstanden, sowohl wirtschaftlich als auch politisch. Deswegen gibt es kaum noch echten Wettbewerb, schon gar nicht im politischen Bereich.

Seit etlichen Jahren haben Internetriesen wie Amazon & Co. die Wettbewerbsprinzipien auf den Kopf gestellt. Die großen Handelskonzerne haben Käuferkartelle gebildet, die darüber bestimmen können, ob und wie ein Produzent überleben darf. Sie bestimmen über ihren Einkaufspreis und somit darüber, welche Löhne die Produzenten ihren Angestellten bezahlen können. Vom Wettbewerb ist nur noch übrig geblieben, wie sich Produzenten im Lohndumping überbieten. Es geht so weit, dass Handelsriesen sogar Staaten erpressen, ihre Sozial- und Umweltstandards auf einem ihnen genehmen niedrigen Niveau zu halten. Jede Großfusion macht diesen Zustand schlimmer, vergrößert die Macht des Kapitals.

Nun könnte man meinen, es gäbe wenigstens noch Wettbewerb im politischen Bereich. Dem ist schon lange nicht mehr so, spätestens mit dem Jahr 1990, als der Kapitalismus nicht mehr im Wettbewerb mit den kommunistischen Ländern stehen musste.“

https://apolut.net/im-westen-dominieren-nur-noch-monopole-zum-nachteil-der-buerger/

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