„Haltungsjournalisten, wie sie die NZZ agieren läßt, wollen keine Meinungsvielfalt. Sie halten deshalb Informationsvielfalt für entbehrlich.“

„Haltungsjournalisten, wie sie die NZZ agieren läßt, wollen keine Meinungsvielfalt. Sie halten deshalb Informationsvielfalt für entbehrlich.“

Die NZZ bringt aktuell einen Verriß über den Verleger der Berlinger Zeitung. Sie behauptet:

„Holger Friedrich hat es aus einem Ostberliner Plattenbau zum Millionär gebracht. Heute gilt er als gefährlichster Verleger Deutschlands. Zu Recht?

Man bezeichnet sie als Organ für Putin-Versteher und Bedrohung für den Journalismus: Die «Berliner Zeitung» ist in kurzer Zeit zu einer der umstrittensten deutschsprachigen Publikationen geworden. Das liegt massgeblich an ihrem Besitzer, der gerne Tabus bricht: Ihm wird etwa vorgeworfen, Informanten zu verpfeifen.“

Holger Friedrich hält Journalismus hoch und kommt tatsächlich wie viele, die das tun nicht von einer Journalistenschule sondern als Branchenfremder zur Berliner Zeitung. Er kaufte sie aus „zivilgesellschaftlichem Engagement in bewegten Zeiten“. Gegenüber dem RBB erläuterte Holger Friedrich im Interview, der Kauf sei sowohl aus Profitinteressen als auch aus Idealismus erfolgt.

Michael Andrick, promovierter Philosoph und Kolumnist der Berliner Zeitung äußert sich aktuell in der Weltwoche zur NZZ, welche gegen die Berliner Zeitung bzw. dessen Verleger Holger Friedrich schießt.

Die Neue Zürcher Zeitung sei ein „Medium mit Bevormundungsgehabe„, sie störe sich deshalb an Friedrich weil dieser an klassischem Journalismus festhalte.

Im Anschluß schildert Andrick am Beispiel des Verrisses über Berliner Zeitung-Verleger Holger Friedrich das Vorgehen der NZZ, wie sie Journalismus verhindern möchte und genau das Gegenteil macht, statt Journalismus zu fördern, wolle sie bevormunden.

Anrick schließt:

„Wem anhand solcher Beispiele nicht klar wird, daß Haltungsjournalisten, wie sie die NZZ hier agieren läßt, Meinungsvielfalt gar nicht wollen und deshalb Informationsvielfalt für entbehrlich halten, dem wünsche ich weiter fröhliche Lektüre der NZZ und anderer Organe, die es sich zur Aufgabe machen, die von ihnen erkannte wahre politische Wahrheit gegen Abweichler in Schutz zu nehmen.

Ich meine: Weder die Leser der ansonsten meist niveauvollen NZZ noch andere mündige Bürger bedürfen sprachlich manipulativer Gesinnungserziehung, wie sie die NZZ ihnen überhilft. Demokratie ist, wo kultivierter Streit herrscht. Und Journalismus wird geübt, wo dieser ganze Streit ohne anmassendes Bevormundungs- und Zurechtweisungsgehabe abgebildet, analysiert und kommentiert wird.“

https://weltwoche.ch/daily/medien-mit-bevormundungsgehabe-haltungsjournalisten-wie-sie-die-nzz-agieren-laesst-wollen-keine-meinungsvielfalt-sie-halten-deshalb-informationsvielfalt-fuer-entbehrlich/

(rm)

admin

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