Greta in der Deutschen Bahn: Kurz aus der 1. Klasse raus und ein Leidensfoto wird gemacht

Greta in der Deutschen Bahn: Kurz aus der 1. Klasse raus und ein Leidensfoto wird gemacht

„Zugfahrten über vier Stunden sind eine Tortur“, äußerte der ehemalige Bahn-Chef Mehdorn einmal und erntete einen Marketing-Gau-Preis.

Doch recht hatte er leider schon damals, 2002 als die Bahn noch pünktlicher war in Deutschland. Das weiß jeder, der einmal eine Bahnreise mit der DB erlebt hat.
Er merkt rasch den Unterschied zu den in aller Regel pünktlichen Bahnen der Schweiz, ob Rhätische Bahn RhB, Schweizerische Bundesbahn SBB, Appenzeller Bahnen AB, Südostbahn SOB oder andere CH-Bahngesellschaften.

Gerade einmal 74,9 Prozent der Fern-Verbindungen der Deutschen Bahn sind pünktlich – und das, obwohl in Deutschland gemäß DB-Einstufung ein Zug mit unter 6 Minuten Verspätung noch als pünktlich gilt.

War Gretas Bahnreise eine Tortur?

Ob es jedoch bereits eine Quälerei ist, eine kurze Zeit mit Papa und Team auf dem Gang zu sitzen?

Und ob es redlich ist, bei einer langen Bahnfahrt in der 1. Klasse, bei welcher sich zudem noch das Personal der Deutschen Bahn für den VIP-Gast gemäß Augenzeugen „ein Bein ausreißt“, dann nur den kurzen Abschnitt zu twittern, den man mal im Gang sich in Szene setzte?

Greta leidet an Glaubwürdigkeit durch die ganze Inszenierung.

Greta thunberg Twitter Deutsche Bahn

Die Deutsche Bahn wehrte sich gegen die Falschdarstellung, was ihr berechtigtes Unternehmensinteresse ist.
Sie twitterte:
„Liebe Greta, danke, daß Du uns Eisenbahner im Kampf gegen den Klimawandel unterstützt! Wir haben uns gefreut, daß Du am Samstag mit uns im ICE 74 unterwegs warst. Und das mit 100 Prozent Ökostrom. Noch schöner wäre es gewesen, wenn Du zusätzlich auch berichtet hättest, wie freundlich und kompetent Du von unserem Team an Deinem Sitzplatz in der Ersten Klasse betreut worden bist.“

In einem früheren Bericht war auf hier bereits zu sehen, wie Greta sich auf einer Zugfahrt wandelte (Bericht hier).

Alles war gestellt.
Auch sieht man weder den Vater, der immer mitreist noch die Mannschaft der Betreuer auf den Fotos.
Immer nur ein mitleidserregendes, mutiges, allein-reisendes Mädchen.

Das in Wahrheit aber gar nicht allein reist, sondern verhätschelt wird bei ihren Reisen wie wohl kein anderes Kind auf der Welt.

So oder so erntete Greta mit ihrem inszenierten Leiden auf Twitter und in anderen sozialen Medien international viel Häme und Spott:

Die Neue Zürcher Zeitung schreibt zu „Greta-Gate“:

„Die Kommunikation zwischen der Klimaaktivistin Greta Thunberg und der Deutschen Bahn ist der Dialog zwischen zwei Klimaaktivisten. Beide neigen dazu, ihr eigenes Bild zu schönen.“

NZZH Greta Thunberg Deutsche Bahn

Wolfram Weimer schreibt auf n-tv dazu:

„So ist es bei Greta Thunberg vom Beginn ihres medialen Siegeszugs an. Schon die allerersten Fotos, als sie sich im August 2018 mit ihrem Pappschild „Schulstreik für das Klima“ vor den schwedischen Reichstag setzt, sollen wie Zufallsbilder eines engagierten Kindes aussehen, in Wahrheit handelt es sich um eine inszenierte Show von Medienprofis.“

Greta Thunberg Wolfram Weimer

admin

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