Daten sind das Gold unserer Zeit
Daten sind das Gold unserer Zeit. Fast alle Milliardäre der jüngeren Zeit sind mit Daten-sammeln reich geworden.
Bill Gates, indem er die Daten sammelt von Regierungen und Privaten, die Microsoft nutzen.
Amazon-Gründer Jeff Bezos, indem er eine Plattform bildetete, die Käufer und Verkäufer zusammenbringt.
Der Gründer von Blackrock indem er das Datensammel- und Auswertungssystem Aladdin schuf bzw. schaffen ließ von Robert Goldstein, der 1994, direkt von der Universität, zu einer Zeit, als Blackrock noch winzig war zur Firma stieß. Das Datensammel- und Analyse-System mit dem 1001-Nacht-Namen ist der Grund, warum Pensionskassen, Nationalbanken, Staatsfonds, Stiftungen, Versicherer weltweit dem Vermögensverwalter ihre Milliarden anvertrauen. Aladdin ist ein gigantisches Datenanalysesystem, welches Wertpapiere und andere Anlagen durchleuchtet.
Es besteht angeblich aus über 5.000 Großrechnern, deren Standorte geheim sind und die 200 Millionen Kalkulationen pro Woche ausführen. Aladdin berechnet sekündlich, wie sich der Wert von Anlagen verändern würde, wenn sich Faktoren ändern, etwa wenn Lieferketten unterbrochen werden, Pandemie-Zwangsmaßnahmen zu einem veränderten Kaufverhalten führen, die Konjunktur oder die Umsätze sich ändern, sich die Inflation verändert, Währungswerte ändern oder der Ölpreis klettert. Um nur ein paar Beispiele zu nennen.
Blackrock ist notabene auch Kriegsprofitör beim Ukraine-Stellvertreterkrieg wie ein Beitag des russischen Pendants des schweizerischen Staatsfernsehens SRF aufzeigt.
Wie wichtig Daten sind, zeigen auch die Erfolge der Plattformen wie Booking.com, Trivago etc.
Die größten Hotelanbieter besitzen nicht ein einziges Hotel, aber verdienen 12% oder mehr pro Buchung.
Die größte Taxifirma der Welt besitzt kein einziges Taxi, aber die Daten, wer gerade eines buchen will. Es ist die Google- bzw. Alphabet-Tochter Uber.
Womit wir beim Alphabet-Konzern von Google sind. Die Suchmaschine kann nicht nur sehen, wenn eine Grippewelle kommen wird weil sie sieht wenn nach Schnupfen-Mitteln oder Hustensaft plötzlich die Suchen ansteigen. Sie weiß auch bei einer Frau, die schwanger geworden ist noch bevor sie es weiß, daß sie schwanger ist.
Vorausgesetzt die Frau hat ein Google-Konto, nutzt zum Beispiel die Gratis-Mail von Google, Gmail.
Bekannt wurde etwa der Fall einer 16-Jährigen, die aufgrund ihres Einkaufsverhaltens vom Algorithmus eines Supermarktes als schwanger eingestuft wurde. Daraufhin bekam sie personalisierte Werbung für schwangere Frauen zugesandt, die dann ihr Vater gesehen hat. Die Warenhauskette wußte etwas über das Mädchen, das nichtmal es selbst wußte, daß sie ein Kind erwartet.
Früher waren wir uns noch bewußt wenn wir Daten gegen Rabatte tauschten. Migros und Coop etwa geben Rabatte (Superpunkte, Cumulus) wenn wir unsere Identität beim kaufen preisgeben. So kann es passieren, daß wenn sie mehrfach Katzenfutter gekauft haben und dabei ihre Supercard oder Cumulus-Card zum Punkte-sammeln benutzt haben, daß Sie dann plötzlich Katzenfutterproben eines Herstellers per Post bekommen. Ihre Daten wurden verkauft.
Daten die Gold wert sind. Denn was gibt es Sinnloseres als Katzenfutterproben an Leute ohne Tier oder an einen Hundebesitzer oder Kanarienvogelhalter zu senden? Aber wenn man weiß wer eine Katze hat, kann man Streuverluste dieser Art dank der Daten vermeiden.
Doch zurück zu Gmail von Google und anderen „Gratis“-Diensten im Internet.
Wenn etwas gratis ist, bist Du das Produkt
All diese Dienste, die gratis sind, wie Gmail oder auch die ganzen sozialen Medien wie Facebook oder die anderen Gratis-Angebote des Meta-Konzerns wie Instagram oder Whatsapp sind nicht gratis.
Sie sind ein Tausch von Daten gegen Dienste.
Wer seine Fotos auf Facebook hochlädt, der hat AGB unterschrieben, daß der Meta-Konzern die Rechte an den Fotos erhält, der erhält personalisierte Werbung etc.
Wer gratis telefoniert via Whatsapp, der hat dem Meta-Konzern seine Daten überlassen.
Remo Maßat
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