COVID19-Sterblicheit: Wie man es nicht macht +++ Prof. Klaus-Dieter Kolenda und die Corona-Zahlen…
Covid19- / Corona-Statistiken sind höchst umstritten und Tagesthema.
Selbst Professoren scheinen nicht sauber mit Statistiken umgehen zu können.
Das Rechercheprojekt Schweizerische Politik-Forschung („Swiss Policy Research“) übt Kritik an Medizin-Professor Klaus-Dieter Kolenda.
Und seiner eigenartigen Interpretation der Sterblichkeit bei Corona bzw. Covid19.
Es schreibt:
„Ein deutscher Medizinprofessor argumentiert, die Sterblichkeitsrate von Covid-19 (IFR) sei „fünf- bis zehnmal höher“ als die IFR der saisonalen Influenza. Doch er begeht zwei klassische Fehler.“
SPR führt dazu aus:
„Zunächst vergleicht er die IFR der saisonalen Influenza (bis zu 0,1%) mit frühen Modellvorhersagen der Covid19-IFR. Diese frühen Modellvorhersagen erwiesen sich jedoch als völlig unrealistisch (siehe Grafik oben). Zuletzt reduzierte sogar die US-Gesundheitsbehörde CDC ihren (immer noch vorsichtigen) Covid-IFR-Wert auf nur noch 0,26% (“best estimate”).
Der Professor schreibt sodann, dass Antikörperstudien in Brasilien und Spanien eine IFR von 1% oder mehr ergaben. Doch das stimmt nicht: Der Professor verwechselt die sogenannte „rohe IFR“ (Todesfälle geteilt durch Infektionen in einer Studiengruppe) mit der bevölkerungsbasierten IFR, die an das Alters- und das Risikoprofil einer Bevölkerung angepaßt ist.“
https://swprs.org/covid-19-letalitat-wie-man-es-nicht-macht/