Corona-Demo in Chur: 4.500 Menschen demonstrieren gegen Maßnahmen

In Chur fand am Samstag eine Kundgebung gegen die umstrittenen Corona-Maßnahmen statt. Aufgerufen zur Demostrateion für hatte der Verein „Stiller Protest“. Aber auch andere Organisationen wie die Verfassungsfreunde waren mit Ständen vertreten.

Bei sehr sonnigem aber am Nachmittag zunehmend kalten und vor allen Dingen windigen Wetter war der Quaderplatz, wo die Demonstration stattfand, sehr gut gefüllt.

Teilnehmerzahlen Corona-Demo Chur

Nach offiziellen Polizeiangaben 4.000 Teilnehmer, nach Angaben eines der Veranstalter hatte jemand ein Zählgerät wie man es bei Verkehrsmessungen benützt und hatte – obwohl er mit dem Zählen nicht nachkam – 4.600 Menschen gezählt und gehe von 5.000 Personen aus.

Immerhin gehen die Angaben nicht soweit auseinander wie bei den „Corona-Demos“ in Berlin, als die offiziellen Stellen und Journalisten der Großmedien von 20.000 Teilnehmern, die Veranstalter von 1,2 Mio sprachen.

Daß die Angaben zwischen Veranstalter und offiziellen Stellen auseinander-gehen ist normal. Aber in Chur liegen sie soweit beianander, daß man davon ausgehen kann, daß keiner von beiden Parteien lügt und somit die Wahrheit irgendwo dazwischen liegt, also über 4.000 Teilnehmer bis 5.000 Teilnehmer.

Dies vorab zu den Teilnehmerzahlen.

Langer Demonstrationszug

Bei Beginn der Besammlung ab 13 Uhr waren bereits anfangs zirka erst 2.500 Teilnehmer anwesend, wie Corona-Kritiker Daniel Stricker schätzte.
Im Anschluß ging es um 14 Uhr mit dem Demonstrationszug auf in die Altstadt Chur. Die Polizei sperrte den Verkehr auf den Straßen Richtung Altstadt.

Der Demonstrationszug ging vom Quaderplatz über die Poststraße zum Kornplatz weiter zur Oberen Gasse und zurück über die Reichsgasse Richtung Quaderplatz.

Und er war so lang, daß während die letzten Teilnehmer noch losliefen, die ersten schon wieder zurück zum Quaderplatz kamen, wie auf Fotos zu sehen ist. So schreibt das staatliche Portal Swissinfo „Der friedliche Protestmarsch durch die Churer Altstadt beeindruckte durch seine Länge. „

Freundliche, friedliche Stimmung

Die ganze Kundgebung gegen die Coronamaßnahmen war geprägt von einer sehr friedlichen Stimmung.

Die Veranstalter wiesen zu Anfang der Reden darauf hin, daß Maskenpflicht herrsche. Allerdings trug – abgesehen von einer kleinen Handvoll Journalisten u. a. des Staatsfernsehens SRF / RTR und von der SDA niemand Maske.

Die Polizei blieb freundlich und zurückhaltend. Laut Polizei gab es keine Zwischenfälle so das Portal 20Min.

Die Teilnehmer kamen augenscheinlich aus allen Gesellschaftsschichten. Die Demonstration schien sowohl von bürgerlichen als auch von linken Teilnehmern geprägt. Insgesamt alles Leute aus der Mitte. Was nicht zu sehen war, waren Leute vom rechten oder linken Rand. Es kamen auch viele Familien mitsamt ihren Kindern. Die oft auf Plakaten Mitteilungen wie „Finger weg von unseren Kindern“ oder ähnlich-lautend Sprüche hatten.

Lügenpresse

Das Portal 20Min schreibt (Verweis oben), es seien „vereinzelt seien Personen ohne Masken angetroffen worden“. Diese Behauptung kann bzw. muß klar in die Rubrik Lügenpresse einkategorisiert werden. Besonders wenn wenn die 20Min-Journalisten Reto Heimann, Michelle Muff und Thomas Sennhauser, welche den Bericht verfaßt haben, vor Ort waren und wie aus dem Bericht hervorgeht, auch vor Ort fotografiert haben.

Denn jeder kann anhand der Videos (siehe z. B. Link ganz oben) oder der Fotos hier im Bericht sehen, daß 99% wenn nicht fast 100 Prozent der Personen keine Maske trugen. Mit Ausnahme der Journalisten, aber auch nicht alle, namentlich von SRF und SDA.
Auch, wenn die obengenannten Journalisten sich hier auf die Polizei beziehen kann das nichts entschuldigen. Im Gegenteil, sie waren vor Ort und wären journalistisch verpflichtet gewesen gemäß Presserat-Richtlinien, wahrheitsgemäß zu berichten und falsch Darstellungen richtig-zu-stellen.

Redner

Als Redner waren verschiedene gesellschaftliche Bereiche vertreten. Von der Medizin über die Anwälte bis hin zur schwer betroffenenen Gastronomie sprachen Leute.
Es sprachen u.a.:

– Ruedi Weber Kantonsrat (SVP) aus dem Prättigau,
– Dr. med Manuel Albert,
– Daniel Trappitsch,
– Heinz Raschein aus Scharans (pensionierter Rechtsanwalt, Interview),
– Luzia (Detailhandel Arosa, Interview)

Horst Salutt von Gastro Chur und Region fiel aus ungenannten Gründen aus.
Dafür kamen aber mehrere Vertreter aus der Gastronomie hinzu, welche die Situation aus ihrer Sicht schilderten.

admin

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