Christoph Blocher zu den Zöllen von Trump

Christoph Blocher zu den Zöllen von Trump

Christoph Blocher äußert sich in einer Rede zu den Zöllen der USA:

„Komischerweise ist es eine unvorhergesehene Situation, obwohl sie angekündigt wurde“, so Blocher. Man hätte wissen können was kommt.

Trump habe schon vor 10 Jahren angekündigt, daß er die Zölle erhöhe.

Vielleicht sei man überrascht, weil ein Politiker einmal halte, was er ankündigte, so Blocher ironisch.

In der Höhe hätte man allerdings nicht damit rechnen können, schränkt Blocher ein.

Die Trump-Formel für die Zölle

Blocher erklärt interessanterweise die Trump-Formel für die Zölle, die man sonst nirgendwo erfährt oder liest.

Trump nahm die Exportüberschüsse eines Landes und dividiert das durch die Importe. Und das wird halbiert.

Trump unterscheidet hiermit nicht zwischen Freunden und Feinden. Er behandele alle gleich. Ab Schweiz, Taiwan, Südkorea oder Japon oder andere Schutznationen der USA.

EU 20%, Schweiz 31%

Blocher äußert sich auch dazu, warum ein Eintritt der Schweiz in die EU gerade keine Lösung ist. Es gäbe Leute, die forderten nun, die Schweiz müsse in die EU gehen, denn diese habe nur 20%, die Schweiz 31% Zölle. Was für ein Unsinn diese Auffassung ist, erklärt Blocher so: „Wenn Sie gar keine Zölle wollen, dann müssen Sie nach Burma gehen“. Das Land habe keine Exporte in die USA.

Blocher zur Zoll-Krise: In Krisen auf Stärken besinnen

In Krisen dürfe man nicht Hauruck handeln, sondern müsse überlegt handeln. Die Schweiz müsse sich auf ihre Stärken konzentrieren, denn das ist das, was man in einer Krise machen müßte.

Eine gr0ße Stärke der Schweiz als kleines Land sei ihre Neutralität betont Blocher.

Sollte es bei den US-Zöllen bleiben, dann müsse man sich nach anderen Märken umsehen. Es gäbe auch China.
Man müsse auch die Realitäten mal sehen. China sei Nr. 1 bei der Autoproduktion. Nicht Japan, die EU schon gar nicht.

Man müsse die Neutralität hochhalten und sich weltweit orientieren.

Trump ist nicht nur Trump

Es sei immer nur die Rede von Trump, so Blocher.

Tump sei aber nicht nur einfach Trump, sondern der Staatspräsident, er hat ein Amt, so betont Blocher.

(rm)
(Bild: Standbild aus Video YT)

admin

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