Bundesinventar ISOS für Graubünden und Genf aktualisiert

Bundesinventar ISOS für Graubünden und Genf aktualisiert

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 19. März 2021 das Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz (ISOS) für die Kantone Genf und Graubünden aktualisiert.

Die Aktualisierung des ISOS betrifft die Umgebung von Genf und die Regionen Imboden, Maloja, Plessur und Viamala.

Unter anderem wurden die Satellitenstadt Le Lignon, das Dorf Russin und der Weiler Cinuos-chel (S-chanf) neu in die Liste der Ortsbilder von nationaler Bedeutung aufgenommen.

Andere Ortschaften wurden aus der Liste gestrichen, etwa Onex, Sézegnin, Veyrier, Felsberg, Paspels oder Sarn.

Das ISOS gehört zu den Inventaren der Objekte von nationaler Bedeutung, die der Bund auf der Grundlage des Bundesgesetzes über den Natur- und Heimatschutz erstellt.

Es wird regelmäßig überprüft und aktualisiert. Das Bundesinventar ermöglicht, Geschichte und Identität der Ortsbilder zu verstehen.

Es legt fest, was schützenswert ist, und fördert so eine hohe Baukultur.

Über die Aufnahme, die Abänderung oder die Streichung von Objekten entscheidet nach Anhörung der Kantone der Bundesrat. Der Bund greift bei der Ausübung seiner Aufgaben systematisch auf das ISOS zurück. Die Kantone müssen es in ihren Planungen berücksichtigen.

Foto: Sarn, Gemeinde Cazis

admin

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