Auch Jolanda-Spieß-Hegglin erhält Strafbefehl – und antwortet mit 300 Strafanzeigen

Nicht nur Hansi Voigt als Präsident des Vereins Netzcourage hat mit der Justiz Probleme, er kam jüngst wegen Haßrede im Netz dran und wurde verurteilt. Sondern auch Jolanda Spieß-Hegglin, die äußert umstrittene Initiantin des Vereins.

Sie darf öffentlich nicht über einen Mann sprechen und hat es aber nicht lassen können, hat es dennoch getan. Daher erhielt sie einen Strafbefehl der Zuger Staatsanwaltschaft. Gegen den sie rechtlich vorging und so kam das Ganze vor Gericht und wurde öffentlich verhandelt.

„Durch die Lappen gerutscht“

Worum es ging, war daß Spieß-Hegglin den Namen eines Mannes von mehreren Männern von denen sie geltend macht, sie würden sie „stalken“, öffentlich gemacht habe. Dies auf Twitter. In einem dort publizierten Dokument hatte sie eine Stelle nicht geschwärzt und so den Namen öffentlich gemacht, obwohl sie es nicht durfte. Das bestritt sie nicht und sagte, der Name sei ihr „durch die Lappen gerutscht“.

Dabei hatten Spieß-Hegglin und der via Twitter öffentlich gemachte Mann per Vergleich vereinbart und gerichtlich in einer sogenannten Unterlassungspflicht festlegen lassen, daß sie sich in Zukunft in Ruhe lassen. Spieß-Hegglin verstieß also dagegen und kam wegen „Ungehorsams gegen eine amtliche Verfügung“ dran. Und dies offenbar nicht ohne gleich noch hunderte (!) Strafanzeigen selbst zu initiieren.

Rene Zeyer dazu auf dem Portal zackbum.ch:

„Gegen die Person, die ihr den Strafbefehl einbrachte, schoß JSH ihrerseits im Nachgang über 300 Strafanzeigen ab – wohl ein einsamer Rekord im Kanton Zug und in der Schweiz. Im ganzen vergangenen Jahr brachte es der Verein «Netzcourage» dagegen auf ganze 21 Strafanträge.“

Jolanda Spieß-Hegglin bzw. ihre erfolglose aber teure Anwältin Rena Zulauf hat die Möglichkeit, das Ganze noch über mehrere Instanzen weiterzuziehen. Bis zu einem rechtsgültigen Urteil gilt daher natürlich die sogenannte Unschuldsvermutung welche auch für Hansi Voigt gilt.

Kommt der Weiterzug?

Die Möglichkeit des Weiterzuges wird wahrscheinlich wahrgenommen.

Im Zentrum von Netzcourage steht besonders die Initiantin mit ihren eigenen Anliegen.

Der Verein Netzcourage und dessen Gelder scheinen mehr und mehr den Eindruck zu erwecken, daß sie vor allen Dingen dafür da-sind, Jolanda Spieß-Hegglin zu dienen.

Eine Frau, die notabene ständig betont, sie möchte nicht in die Medien aber ständig sich in den sozialen Medien so geriert, daß sie möglichst viel Aufmerksamkeit erhält.

Starker Beratungsbedarf

admin

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