Alec Gagneux am WEF 2025

Alec Gagneux am WEF 2025

Das WEF verliert an Bedeutung, nichts desto trotz ist es noch immer natürlich von einer Wichtigkeit, besonders in der westlichen Welt.

Inmitten des Weltwirtschaftsforums (WEF 2025) in Davos erhob nun der bekannte WEF-Kritiker Alec Gagneux seine Stimme.

Wie im untigen Video zu sehen, ging er auch darauf ein, welche Rolle die Corona-Übungen hatten, bei denen letztere – ebenfalls vom WEF gesponsorte Übung – sogar das fiktive Virus „Corona“ nannte, also offenbar hellseherisch agierte, wie Robert F. Kennedy, der im Video eingeblendet wird, ebenfalls hervorhob.

Auch wurde ein Beitrag auf Englisch eingeblendet, in welchem der Gründer des WEF, Klaus Schwab, damit prahlte, daß inzwischen via „Young Global Leader“ die Parlamente durchdrungen sind und oftmals sogar mehr als 50% der Parlamentarier den „Young Global Leader“ angehören, so wie in der Schweiz etwa Natalie Rickli. Sie bestritt das öffentlich aber es ist bewiesen (Schweizer Zeitung recherchierte dazu).

Mit deutlichen Worten und einer eindringlichen Botschaft fordert Gagneux Frieden, Gerechtigkeit und eine Rückkehr zu den Grundwerten einer nachhaltigen und menschlichen Gesellschaft, so Wissensgeist TV um die Videomacherin Nicola Hammer, die weiter berichtet:

Während sich die mächtigsten Akteure aus Wirtschaft, Politik und internationalen Institutionen hinter verschlossenen Türen treffen, um die Agenda der nächsten Jahre zu planen, steht Gagneux auf der Straße – ein Symbol der Kritik und des Widerstands gegen eine Weltordnung, die Hunger, Armut und die Lebensgrundlagen unzähliger Menschen ignoriert.

Die Vereinte Nationen: Ein Papiertiger ohne Einfluß

Ein zentraler Punkt in Alec Gagneuxs Kritik ist der Bedeutungsverlust der Vereinten Nationen (UNO), die einst als Symbol für den Weltfrieden und globale Gerechtigkeit galt.

Doch diese Rolle sei längst nicht mehr gegeben, erklärt er. „Die UNO müßte sich eigentlich für den Weltfrieden einsetzen, aber sie hat keine Macht mehr, weil sie kein Geld mehr hat.“ Diese finanzielle Abhängigkeit macht die UNO zunehmend handlungsunfähig. „Um überhaupt noch etwas finanzieren zu können, hat die UNO eine strategische Partnerschaft mit dem WEF geschlossen. Diese Private-public-partnership, wie sie genannt wird, führt jedoch dazu, daß das WEF maßgeblich bestimmt, wie die Agenda 2030 umgesetzt wird.“

Diese Partnerschaft hat laut Gagneux gravierende Folgen. Das WEF – ein Zusammenschluß der globalen Wirtschafts- und Politikelite – selektiert, welche Punkte der Agenda 2030 umgesetzt werden. „Man hat ein paar ausgewählte Themen herausgepickt, wie zum Beispiel den Klimawandel, weil sie ins ökonomische System passen und sich damit Gewinne maximieren lassen. Die wirklich wichtigen Themen, wie null Armut und null Hunger, wurden einfach ausgelassen. Hunger und Armut sind hier in Davos gar kein Thema. Es interessiert die Wirtschaftselite nicht – sie sind mit Gewinnmaximierung beschäftigt.“

Gier statt Nachhaltigkeit – Eine Welt aus der Balance

Gagneux zitiert Mahatma Gandhi, um die Misere unserer Welt auf den Punkt zu bringen: „Es gibt genug für unsere Bedürfnisse auf diesem Planeten, aber nicht genug für unsere Gier.“ Und diese Gier spiegelt sich im System wider. „Jedes Unternehmen, das hier vertreten ist, ist auf Gewinnmaximierung aus“, sagt er. Diese Fixierung auf Profite und Wachstum treibt die soziale Kluft zwischen Arm und Reich weiter auseinander und belastet die natürlichen Ressourcen des Planeten bis zur Erschöpfung.

Das Schicksal derer, die am meisten unter diesem System leiden – die hungernden Kinder, die arm gemachten Bauern und die Natur, die unter dem Druck des Ressourcenhungers leidet – findet in Davos wenig bis gar keine Beachtung. „Die Ärmsten der Welt sind kein Thema, weil sie für die politischen und wirtschaftlichen Akteure, die hier versammelt sind, keinen wirtschaftlichen Nutzen darstellen.“

Dialog auf dem Prüfstand: Heuchlerische Plattitüden statt echte Gespräche
Gagneux beobachtet in Davos eine eigentümliche Diskrepanz. Während überall das Wort „Dialog“ prangt und zum offenen Austausch eingeladen wird, stellt sich im direkten Gespräch eine andere Realität dar. „Die Menschen hier reden von Dialog, aber sie nehmen keinen echten Dialog ernst. Wenn jemand eine andere Meinung hat, wird das Gespräch schnell abgebrochen. Es gibt hier in Davos keinen echten Raum für kritische Stimmen.“

Quellen, Weiterführendes

„Fake news“ von Christoph Mörgeli in der Weltwoche +++ Natalie Rickli: „Young global leader“ oder nicht?

 

https://wissensgeist.tv/wp-content/uploads/2025/01/Die-UNO-ist-machtlos-das-WEF-diktiert-die-Agenda-–-Alec-Gagneux-prangert-die-Welt-der-Eliten-an.pdf

Interview mit Alec Gagneux, www.FairCH.com

(rm)
(Bild: Ausriß aus Video Wissensgeist.TV, Nicole Hammer)

admin

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