Hotellerie, Gastro und Reise von Corona-Maßnahmen am stärksten getroffen
Seit über einem Jahr, seit Frühjahr 2020 bereits, sind der Tourismus, die Hotellerie, Reiseanbieter und die Gastronomie die wohl am stärksten betroffenen Branchen, in denen wegen der Corona-Maßnahmen für Verwerfungen bestehen.
Die Tourismusbranche ist wohl unzweifelhaft die Branche, die am meisten getroffen wurde und die Corona-Hilfen sind zudem bloß sehr gering.
Somit sind andere Hilfen gefragt: Nicht nur in der Schweiz boomt das Hotelmarketing, welches vor neuen Herausforderungen steht. Namentlich der, wenigstens einen Teil der durch die Corona-Maßnahmen verursachten Einbußen zu kompensieren. Auch Hotelmarketing in Österreich oder Deutschland ist derzeit daher mehr gefragt denn je: Solche Spezialfirmen haben gerade alle Hände voll zu tun.
Diese müssen die betroffenen Urlaubsdestinationen kennen.
Besonders in Gebieten der Alpenregionen wo ganze Orte bzw. sogar ganze Kantone / Bundesländer stark ausgeprägt vom Tourismus abhängen, sind die Folgen für die Gesamtbevölkerung spürbar.

Alpengebiete = Tourismusabhängigkeit
Denn gerade in den Alpengebieten ist die Abhängigkeit von den Übernachtungszahlen, den sogenannten „warmen Betten“ der Hotels, am stärksten, ist doch der Tourismus hier der sogenannte Hauptwirtschaftszweig.
In der Schweiz sind dies namentlich die „Ferien-Kantone“ Wallis und Graubünden, in Österreich Bundesländer wie Tirol oder Salzburg und auch in der französischen oder deutschen Alpenregion sind ganze Gebiete stark betroffen von den Maßnahmen.
Die Volkswirtschaftsdirektionen der betreffenden Kantone / Bundesländer versuchen mit von Steuergeldern bezahlten Förderungsmaßnahmen gegen-zu-halten, aber dies hilft natürlich nicht, die Umsatzeinbußen durch die Corona-Maßnahmen zu decken.
Es gilt wohl das alte Sprichwort, die Volksweisheit: Wer sich auf den Staat verläßt, ist verlassen.

Berichte häufen sich, in welchen bekannt wird, daß die sogenannten Coronahilfen für Hotels, Gastronomie oder Reiseanbieter nur ein Tropfen auf den heißen Stein sind im Vergleich zu den Umsatzeinbußen.
Pachtkosten, Personalkosten und Unterhaltskosten laufen unvermindert weiter während die Coronahilfen dies nicht decken, abgesehen davon, daß diese oftmals nach viel Bürokratie und Formularen und Belegen noch viel zu spät kommen.
Denn leider haben die Coronagelder alle eine weitere Gemeinsamkeit nebst dem, daß sie für viele Tourismusbetriebe zu niedrig sind: Sie werden nur schleppend überwiesen.
Reisen und Urlaub wieder uneingeschränkt möglich
Herausforderungen für das Hotelmarketing:
Nun, wo wieder Reisen erlaubt ist, ist also die Frage für die Hotellerie, wie das ausgeglichen werden kann, was die Corona-Hilfen nicht ausgeglichen haben und auch nicht ausgleichen werden.
In der Schweiz werden hierbei die Corona-Hilfen noch vergleichsweise pünktlich und in größerer Höhe bezahlt.
Anders sieht es im großen Nachbarland aus, wo zwar vonseiten der Politik großspurig Hilfen angekündigt wurden, aber die Auszahlungen lassen auf sich warten.
Der Chef und Gründer einer großen Hotelgruppe in Deutschland etwa, klagt, er sei „enttäuscht von den Coronahilfen“. Er habe „bislang 50.000 Euro als Abschlagszahlung erhalten. Für die gesamte Gruppe mit 75 Hotels“. Dies sei „ein Witz“, sagte dieser gegenüber der deutschen Zeitschrift „Wirtschaftswoche“ im Herbst letzten Jahres.

Auch Schweiz fehlten Gäste aus dem Ausland
Obwohl das Reisen in der Schweiz nicht eingeschränkt war, waren natürlich auch hier Einbußen zu verzeichnen.
Denn aus dem nahen Ausland kamen keine Touristen mehr.
Umgekehrt ist auch das Umland betroffen. Die bei Schweizer Touristen beliebten grenznahen Gebiete Allgäu (Bayern) oder Österreichs Ländern Vorarlberg, Tirol und Salzburg konnten nicht mehr bereist werden, die Hotelbetten blieben leer.
Schweizer Touristen konnten nicht aus der Schweiz ausreisen
Umgekehrt aber kamen auch die zahlungskräftigen Schweizer Urlaubsgäste nicht in Hotels in den Nachbarländern. Wer zum Beispiel als Schweizer in Österreich oder im Allgäu in Deutschland Urlaub machen wollte, konnte dies nicht tun, denn die Länder hatten dicht-gemacht.
Insofern ist es für Hotelbetriebe aber auch Gastro- und Reiseanbieter wichtiger denn je, zu schauen, daß sie im Zeitalter der Digitalisierung im Internet sich gut präsentieren aber auch von potentiellen Kunden bzw. Touristen gefunden werden.
Damit die Betten nicht kalt bleiben, sondern es zu „warmen Betten“ kommt.

Beispiel Hotelmarketing
Das Chaletdorf BERGHERZ in St. Johann im Pongau hat sich als Marke positioniert mit einer modern erstellten Webpräsenz, welche durch Suchmaschinenoptimierung (SEO) auf den ersten Seiten bei Google sichtbar ist.
Die sogenannte Sichtbarkeit mißt, bei welchen relevanten Schlüsselwörtern (keywords) wie etwa „Chalets“ (bei einem Suchvolumen von 22.200) oder „Chalet Österreich“ (Suchvolumen 6.600), oder auch „Chaletdorf“ und „Chaletdorf Österreich“, relevanten Orten wie Bischofshofen (SV 8.100), Luxus-Chalets (SV 1.600) und z.B. St. Johann im Pongau (SV 3.600) durch Suchmaschinennutzer gefunden wird.
Dies zur optimalen neuen Gäste-Gewinnung für das Chaletdorf, welches auch die Markenentwicklung (Wiedererkennungswert) und die Markenanmeldung in professionelle Hände legen ließ. Wie wichtig eine geschützte Marke im Tourismusbereich ist, vergessen viele Tourismusbetriebe, wobei gerade bei Geldinvestitionen in den Aufbau eines guten Namens und einer guten „Hotelmarke“ es wichtig ist, sein Geistiges Eigentum so zu schützen, daß nicht später Trittbrettfahrer von den eigenen Leistungen profitieren.
Bildquelle Beitragsfotos: Chalet Bergherz / almdorf-sanktjohann.com