Twitter sperrt Trump, Facebook ebenfalls: Vorgehen opportunistisch, „Gründe“ fadenscheinige

Twitter sperrt Trump, Facebook ebenfalls: Vorgehen opportunistisch, „Gründe“ fadenscheinige

Daß man in punkto Abhängigkeit und Unfreiheit besser über seine eigene Webseite kommunizieren sollte, diese bekannt-machen sollte, anstatt Dienste wie Twitter oder Facebook zu (noch) mehr Größe zu verhelfen, vergessen viele.
Oder denken nichtmal darüber nach.

Am Beispiel von Trump wird die Abhängigkeit von (willkürlicher) Zensur einmal mehr besonders deutlich.

Twitter und Facebook haben Donald Trump gesperrt. Beide haben am Freitagabend ihm die Kommunikationsplattform entzogen.

Jetzt, wo die Konzerne sich sicher sind, daß eine neue Regierung kommt und Trump seine Macht als Präsident verlieren wird, sperren sie ihn.

Der Zeitpunkt ist komisch und trägt den Geschmack der Feigheit in sich.

Dies erkennt sogar das deutsche Staatsfernsehen teilweise an: „Die Sperren wirken wie die Feuerwehr, die noch mal ordentlich Löschwasser an den Start bringt, während das Haus abgebrannt ist“, kommentiert man im deutschen Staatssender ARD.

„Schlimmer als Twitter mit Trump ist nur Twitter ohne Trump“ schreibt im St. Galler Tagblatt Raffael Schuppisser in einem „Kommentar zu Löschungsaktionen“, und: „An die Ruhe ohne den US-Präsidenten auf Twitter haben wir uns schnell gewöhnt. Doch wir machen es uns zu einfach, wenn wir die kontroversen Stimmen stumm schalten.“

Schuppiser weiter: „Es kann nicht sein, daß Twitter und Facebook bestimmen, was wahr ist.“

"Schlimmer als Twitter mit Trump ist nur Twitter ohne Trump" schreibt Raffael Schuppisser im St. Galler Tagblatt
„Schlimmer als Twitter mit Trump ist nur Twitter ohne Trump“ schreibt Raffael Schuppisser im St. Galler Tagblatt

In der NZZ schreibt Reto Stauffacher einen Artikel, der ihn als wahren Trump-Hasser zeigt.
Einem Artikel, der aber nebst emotionalen Schilderungen wie schlimm Trump Twitter und Facebook angeblich mißbrauchte, auch solide Fakten enthält wie diese Feststellung:
„Die sozialen Netzwerke haben mit Trump ihren einflußreichsten Nutzer von ihren Plattformen geworfen. Die von vielen bejubelte Entscheidung ist vor allem eines: Ein noch nie da gewesener Eingriff in die politische Debatte“.

"Facebook: Die Sperre von Trump ist opportunistisch" schreibt Reto Stauffacher in der NZZ
„Facebook: Die Sperre von Trump ist opportunistisch“ schreibt Reto Stauffacher in der NZZ

56 571 Tweets und 88 Millionen Folger (follower) gelöscht

Mit der Sperrung aus heiterem Himmel und ohne Vorwarnung wurden auch 56 571 Tweets und 88 Millionen Folger (follower) gelöscht.

Als Präsident der USA nutzte Trump die Twitter wie keiner vor ihm, nie zuvor hatten Twitter-Nachrichten mehr Gewicht. Trump war für Twitter die beste Werbung, hat Twitter mit groß bzw. noch größer gemacht.

Warum die Sperre

US-Präsident Donald Trump hat über Twitter Weltpolitik gemacht, via Twitter hat er Kabinettsmitglieder digital gefeuert und vieles andere. Warum nun wenige Tage vor dem umstrittenen Ende seiner Amtszeit die Sperre?

Warum wurde Trump auf Facebook und Twitter gesperrt fragt sich alle Welt gerade.

Trump hat in einem Video über Twitter Protestierende am Capitol zu Washington D.C. aufgerufen, sich friedlich zurückzuziehen auch wenn die Präsidentschaftswahlen im November seien gestohlen und betrügerisch abgelaufen seien.

Die Begründung der Twitter-Sperre mutet komisch an. Hierzu ein Video:

https://www.bitchute.com/video/w4Txtb48Rag/

 

 

 

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