Kristina Berzina und die angebliche „Allianz zum Schutz der Demokratie“ – Fragwürdiger NZZ-Beitrag von Laurence Kaufmann
„Vorsicht vor Fake News während der Bundestagswahlen: So subtil manipuliert uns Desinformation„ so die NZZ-Video-Journalistin.
Dabei stützt sie sich selbst auf fragwürdige Quellen.
Gezeigt und ausgiebig zu Wort gelassen wird eine Kristina Berzina von einer „Allianz zum Schutz der Demokratie„.
Sucht man nun nach „Kristina Berzina Allianz zum Schutz der Demokratie“, so kommt – nichts.
Mit Ausnahme des Beitrags von NZZ-Videojournalistin Laurence Kaufmann.

So weit, so schlecht.
Sucht man nach diesem angeblichen Zentrum „Allianz zum Schutz der Demokratie“(ohne den Namen Kristina Berzina) spuckt Google ebenfalls kaum Ergebnisse aus, 6 Stück an der Zahl.
Und diese notabene alle offenbar aus dem Jahr 2021 und viele davon von der NZZ-Autorin Laurence Kaufmann. Einer der wenigen anderen Einträge von der WOZ und dann einer von der berüchtigten Propaganda- und Fehlinformations-Plattform Belltower-News, der da lautet: „25.05.2021 — Die Allianz zum Schutz der Demokratie (ASD), ein Projekt des German Marshall Fund of the United States, will solche Einflußnahmen in den …“


Somit landet man also beim „German Marshall Fund of the United States“ und bei anderen Akteuren wie USAID, in Verruf geraten wegen Finanzierung von Farbrevolutionen und Falschinformationen. Oder wie die KI Grok3 äußert: „Der GMF betont seine Unabhängigkeit und Nichtparteilichkeit, aber seine Arbeit an Projekten mit USAID zeigt, daß es in bestimmten Kontexten mit US-Entwicklungshilfe verbunden ist“
Sucht man nach Kristina Berzina, so landet man tatsächlich bei der Tatsache, daß sie für den „German Marshall Fund of the United States“ arbeitet bzw. von diesem bezahlt wird.
Abgesehen davon, daß es die „Allianz zum Schutz der Demokratie“ wenn es sie überhaupt gegeben hat, diese nur wenige Tage existiert zu haben scheint, fragt sich, ob sowas eine neutrale Quelle ist. Beziehungsweise ob es eine gute Idee ist, ausgerechnet eine stramm trans-atlantische Anti-Rußland-Organisation bzw. deren Protagonistin für eine Kritik an angeblichen aus Rußland kommenden Falschnachrichten zu nehmen.
Laut Google – siehe Bild oben – hieß der ein Titel des Video-Beitrags von Laurenc Kaufmann auf NZZ: „Bundestagswahlen: Vorsicht vor Fake News aus Rußland“. Die Schweizer angeblich liberale Publikation warnt also Deutsche vor Falschnachrichten aus Rußland. Der Titel hätte auch lauten können „Bundestagswahlen: Vorsicht vor Fake News aus der Schweiz.“
Quellen, Weiterführendes
www.nzz.ch/international/bundestagswahlen-vorsicht-vor-fake-news-aus-russland-ld.1639569
https://archive.is/Kwxuu
https://archive.is/wip/HMlUW