Basische Lebensmittel

Basische Lebensmittel

Basische Ernährung liegt im Trend, doch was ist das überhaupt.

Dazu schreibt das Zentrum der Gesundheit:

Die basische Ernährung ist eine Ernährungsform, die frei ist von säurebildenden Lebensmitteln, aber reich an basischen Mineralstoffen. Sie wird kurzfristig, also kurweise durchgeführt, z. B. 10 bis 14 Tage lang. Sie ist leicht und vitalstoffreich, unterstützt die Entschlackung und entlastet den Organismus. Die basenüberschüssige Ernährung hingegen ist eine Dauer-Ernährungsform.

Der deutsche Arzt Rene Gräber hat eine Liste mit basischen Lebensmitteln veröffentlicht. Die Tabelle helfe zur Orientierung – aber ersetzen könne sie nicht den eigenen Verstand. Basisch heiße nicht automatisch gut, so Gräber, sondern entscheidend ist: unverarbeitet, regional, saisonal, bio – und für Sie persönlich verträglich.

Die Liste zeige, wie ein Lebensmittel im Stoffwechsel wirkt – also ob es basenbildend oder säurebildend ist. Das heiße nicht automatisch, daß es gesundheitlich empfehlenswert ist, so der Arzt.

Und er nennt ein Beispiel: Fisch wird gelegentlich als „leicht basisch“ geführt. Aus meiner Sicht kein Grund, ihn zu essen. Die Belastung mit Schwermetallen, Mikroplastik und Medikamentenrückständen ist heute so hoch, daß ich Fisch in keiner Detox- oder Heilfastenphase empfehlen würde – auch nicht „in Maßen“.

Wegen Medikamenten-Rückständen und hormonverändernden Substanzen wie Rückstände der Verhütungspille, die in Kläranlagen nicht eliminiert werden müßte man sich allerdings auch bei Leitungswasser in vielen Städten Sorgen machen. Bald sind wir soweit und Fisch aus Fischzuchtanlagen hat weniger Schwermetalle, Mikroplastik und Medikamentenrückstände als Fisch aus der Natur. Wer allerdings einmal ein Video gesehen hat, wie Pangasius gezüchtet wird, der wird keinen Zuchtfisch mehr essen. Und ob Planzen, die gezüchtet wurden in Steinwolle und zwar nie Feinstaub und andere Belastungen in den Gewächshäusern hatten, aber auch keine Spurenelemente und Mineralien enthalten, darf bezweifelt werden.

Doch zurück zur Liste von basischen Lebensmitteln.

Weiter führt Rene Gräber aus: Ähnliches gilt für Milchprodukte, Fleisch oder Wurst – ganz gleich, ob „weniger sauer“ oder nicht. Entscheidend ist, was sie im Körper bewirken: Entzündung, Schleimbildung, Darmbelastung.

Auch sogenannte „gesunde“ basische Lebensmittel wie Tomaten, Paprika, Zwiebeln oder Hülsenfrüchte sind nicht für jeden verträglich. Stichworte: FODMAPs, Nachtschattengewächse, Histamin, Allergien, Darmempfindlichkeit. Achten Sie auf Ihre persönliche Reaktion – nicht auf die Theorie.

Und noch etwas: Bio-Qualität ist keine Empfehlung, sondern Voraussetzung. Pestizide, Fungizide und Kunstdünger verändern die Wirkung eines Lebensmittels – und machen aus einem scheinbar „basischen“ Gemüse unter Umständen eine toxische Belastung.“

Basische Lebensmittel – Eine ausführliche Tabelle

admin

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