Jagd von aus Deutschland angereisten Linksextremisten auf Alice Weidel an privaten Wohnort ihrer Familie in Einsiedeln

Gestapo-Methoden lassen grüßen: Antifa und Linksextremisten in Einsiedeln um die deutsche Politikerin Alice Weidel einzuschüchtern.

Es fragt sich nach den Geschehnissen in Einsiedeln, wo hunderte Extremisten aus Deutschland angereist waren, auf Hochdeutsch Parolen skandierten und der Mob teilweise gemäß Videoaufnahmen gewalttätig wurde:

Müssen in der Schweiz nun auch Politiker an ihrem privaten Wohnort mit Haß, Hetze und Drohungen gegen ihre Person rechnen.

Videoaufnahmen in sozialen Netzwerken zeigen teilweise gewalttätige Demonstranten und sehr unschöne, unappetitliche Szenen.

Rechtsaußen und Linksaußen

Die Polizei hatte nicht nur mit den Parolen skandierenden Linksextremisten zu tun, sondern auch mit Gegendemonstranten, deren Kundgebung jedoch nicht bewilligt worden war.

Der zunehmend schriller auftretende Gruppierung „Maß-voll“ um Nicolas Rimoldi war trotz Verbot angereist.

So traf also Linksaußen und Rechtsaußen in dem Schwyzer Wohnort von Weidel zusammen.

„Hätten die Medien die angekündigte «Demo gegen rechts» in Einsiedeln nicht so breit aufgenommen, wäre am Samstag bloss ein kleines Trüppchen durch den Ort gestapft“ glaubt NZZ-Autor Christian Neuhaus.

Das darf sehr bezweifelt werden. Schaut man Videos von der „Kundgebung“ an, so hört man Hochdeutsch. Die 250 Personen kamen augenscheinlich zu ganz großen und wohl sogar weit überwiegenden Teilen aus dem Nachbarland. Solche Zugfahrten oder andere Arten der Anreise von so weit weg müssen organisiert werden, Billette oder Busse und andere Reisemöglichkeiten organisiert werden.

Es wären also auch ohne mediale Berichterstattung zu sovielen Anreisen gekommen.

Umstrittener Entscheid der Bewilligung der Demo am Wohnort von Weidels Familie

Während in der Schweiz sehr rigide vorgegangen wird gegen die Einreise von Personen aus dem Umfeld von Rechtsaußen, so etwa von Martin Sellner, war es bei Personen von Linksaußen in Einsiedeln anders. Man bewilligte die Kundgebung.

Der Einsiedler Landschreiber Patrick Schönbächler genehmigte den Aufmarsch, der eigentlich nur 50 Personen umfassen sollte, aber zu dem aus Deutschland 250 Personen anreisten.

Der ehemalige SP-Kantonsrat und SP-Regierungsratskandidat sieht den Bewilligungsentscheid inzwischen kritisch. Schönbächler äußerte gegenüber der Weltwoche: «Aus heutiger Sicht würde keine Bewilligung mehr erteilt. Im Zeitpunkt der Gesuchseinreichung war sie rechtlich korrekt.» Die Dynamik – sowohl von linker wie von rechter Seite – sei unterschätzt worden und habe im Ausmaß überrascht. «Das ist selbstkritisch festzustellen und einzugestehen.»

Der Aufmarsch gegen die Politikerin sei zudem bei vielen Einheimischen nicht gut angekommen, so die Weltwoche.

Die deutsche Politikerin Alice Weidel wohnt zeitweise oder überwiegend – je nach Darstellung – mit ihrer Partnerin und zwei Kindern im Bezirk Einsiedeln. Den offiziellen Steuersitz hat sie in Überlingen, versteuert also im viel teureren Nachbarland.
Ihre Familie hatte zuvor einen Wohnsitz in Biel, wo der SP-Stadtpräsident sie für unverwünscht erklärte.

(rm)

admin

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