Blick.ch fürchtet Gegen-Gegen-Offensive +++ Zelenskyj will möglicherweise nicht nach Vilnius

Blick.ch fürchtet Gegen-Gegen-Offensive +++ Zelenskyj will möglicherweise nicht nach Vilnius

Zelenskyj, der sonst sich sogar aggressiv aufdrängte und aggressiv gebärdete wenn er irgendwo nicht reden und auftreten durfte, will möglicherweise nicht zum Nato-Gipfel in Vilnius reisen.

Der stellvertretende Leiter des ukrainischen Präsidialamtes, Igor Schowkwa, hat in diesem Zusammenhang erklärt, Zelenskyj (westliche Schreibweise meist Selenski) nicht nach Vilnius fahren werde, sollte die NATO in der Frage der ukrainischen Mitgliedschaft nach dem Ende des Konflikts „keinen Mut zeigen“.

Nun äußerte sich auch ein Sprecher des ukrainischen Staatsoberhauptes, Sergei Nikiforow, bei „Suspilne TV“, daß eine Reise von der Frontsituation abhängen werde:

„Normalerweise geben wir keine Kommentare im Voraus, keine Erklärungen aus Sicherheitsgründen. Und im Allgemeinen hängt alles von der Situation auf dem Gefechtsfeld ab.“

Ungewohnte Töne beim Blick

Parallel dazu werden beim Blick, einem stramm auf Nato-Linie gebürsteten Medium des Ringier-Konzerns werden plötzlich andere Töne angestimmt.

Das Boulevard-Blatt schlagzeilt:
Kriegsbeobachter überrascht von Gegen-Gegenoffensive. Die Russen schlagen zurück – und zwar heftig
Chiara Schlenz von der Blick-Auslandsredaktion schreibt:
„Die Ukrainer erzielen während ihrer Gegenoffensive Erfolge im Süden des Landes. Doch auch die Russen schlagen zurück – mit ungewohnter Heftigkeit.“
(rm)

 

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