Schweiz mit Überschuß von 0,6 Milliarden: Rückkehr zu „finanzpolitischer Normalität“
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 30. Juni 2021 die Eckwerte für den Voranschlag 2022 mit integriertem Aufgaben- und Finanzplan (IAFP) 2023–2025 verabschiedet.
Nach zwei Jahren, in denen der Haushalt geprägt war durch umstrittene hohe Corona-Ausgaben, zeichnet sich auch in der Finanzpolitik eine Normalisierung ab.
Im ordentlichen Haushalt rechnet der Bundesrat mit einem ausgeglichenen Budget.
Zusammen mit den außerordentlichen Ausgaben für die Spätfolgen der umstrittenen Corona-Maßnahmen und den außerordentlichen Einnahmen aus der Zusatzausschüttung der Schweizerischen Nationalbank (SNB) resultiert im Haushalt ein Überschuß von 0,6 Milliarden Franken.