99%-Initiative abgelehnt

99%-Initiative abgelehnt

Obwohl die Corona-Massnahmen dazu geführt haben, dass es die grösste Umverteilung von unten nach oben in der gesamten Menschheitsgeschichte gegeben hat, wurde die 99%-Initiative, welche hohe Kapitaleinkünfte höher besteuern wollte als Arbeitseinkommen, abgelehnt.

Die unsinnige Verknüpfung mit Feminismus und diversen Forderungen aus links-radikalen Politforderungen dürfte ihren Teil dazu beigetragen haben.

So heisst es auf der Webseite der Initianten (kursiv):

Ein Schritt in eine feministische Zukunft!

Frauen leisten in der Schweiz noch immer doppelt so viel unbezahlte Arbeit im Haushalt und erhalten tiefere Löhne für dieselbe Arbeit. Armut ist in der Schweiz vorwiegend weiblich. Mit der 99%-Initiative ermöglichen wir einen Ausbau des Service Public und eine Entlastung der tiefen Einkommen, wovon insbesondere Frauen profitieren.“

Das ist natürlich für sich allein gestellt falsch und die Mehrheit der Bevölkerung fühlt das.

Denn Frauen haben die höhere Lebenserwartung und so lässt sich einfach belegen, dass gegenwärtig Männer sich emanzipieren müssten und Gleichstellung fordern müssen.

Männer werden auf krasse Weise bei Scheidungen benachteiligt.

Sie üben die schwereren Berufe aus. Während Frauen gerne in Pflege, Kindergarten, Sekretariaten arbeiten finden sich bei Tunnelarbeitern, im Hoch- und Tiefbau oder im anstrengenden Forstberuf und anderen derart anstrengenden Berufen trotz Millionen an Werbegeldern für Frauen in diesen Berufen fast nur Männer. Frauen wollen diese schweren Berufe offenbar nicht ausüben.

Dann sei die Ungleichheit bei der Wehrpflicht erwähnt bzw. dem Zivildienst als Wehrpflichtersatz.

Oder die Ungerechtigkeit, dass Männer obwohl sie die schwereren Berufe ausüben länger arbeiten müssen und erst später in Rente gehen dürfen.

Und viele andere Punkte mehr.

Die Verknüpfung von links-radikalen Ansichten wie – um nur eine anzuführen wie oben – hat der Initiative kein Glück gebracht.

Eine gemässigte Inititative hätte es schon schwer genug gehabt, aber mit solchen Forderungen verknüpft war das Anliegen, dass berechtigterweise Kapitalgewinne höher als Arbeit besteuert werden sollten, chancenlos.

Remo Massat

admin

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