10% Strompreis-Erhöhung = 1 bis 3% Stromverbrauch-Senkung
Eine vom Seco in Auftrag gegebene Studie ergibt, daß bei Strompreissteigerungen die Leute trotzdem nur geringfügig weniger Strom verbrauchen.
Höhere Preise reduzieren die Nachfrage. Dies gilt auch für den Strommarkt, wenn die Preise mehr variieren würden.
Wie eine Studie von Swiss Economics zeigt, reduzieren die Schweizer Haushalte ihren Stromkonsum bei einem Strompreisanstieg von 10 Prozent um -1 bis -3 Prozent. Dies bisher nur in Jahresfrist.
Denn die Strompreise sind für die Haushalte in der Grundversorgung über ein Jahr hinweg fix.
Das Potential für eine effizientere Nutzung von Strom aufgrund der täglichen massiven Strompreisschwankungen am Großhandelsmarkt bleibt damit ungenutzt. Freier bewegen sich die Treibstoffpreise.